Aufnahme des Spielplatzes BannerbildBannerbildSchloss Lübbenau, Foto: Peter BeckerFeuerwehrhaus in Klein Radden, Foto: Peter BeckerAufnahme im Lübbenauer Ortsteil Lehde, Foto: Peter BeckerKolosseum in der Neustadt, Foto: Peter BeckerBannerbildBannerbildBischdorfer See, Foto: Peter BeckerBannerbild
 

Rathaus-Galerie

In der Rathaus-Galerie finden regelmäßig Ausstellungen mit unterschiedlichen Kunstschaffenden statt. Mehr Informationen zu aktuellen und vergangenen Ausstellungen finden Sie auf dieser Seite und über die Kontaktdaten des Ansprechpartners.

Ansprechpartner der Stadt Lübbenau/Spreewald

Kultur/Jugend/WohlfahrtspflegeRathaus Galerie
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Fax 03542 85-500

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Stadt Lübbenau/Spreewald

Sozial- und Schulverwaltung

Kirchplatz 1
03222 Lübbenau/Spreewald

 


Aktuelle Ausstellung „Lebensreise – Papier & guter Ton!“ - Aquarelle der Malerin Antje Koßmagk sowie Keramikerinnen Christa und Carola Eitner

 

Aquarell der Künstlerin Antje KoßmagkBild: Aquarell der Künstlerin Antje Koßmagk

Eitner Keramik AusschnittBild: Ausschnitt Keramik der Künstlerinnen Christa und Carola Eitner

 

Die kreativen Lebensreisen der Malerin Antje Koßmagk sowie der Keramikerinnen Christa und Carola Eitner können Kunstinteressierte im Rahmen der neuen Ausstellung „Lebensreise – Papier & guter Ton!“ ab Donnerstag, dem 8. Juli 2021 in der Rathaus-Galerie der Stadt Lübbenau/Spreewald nachvollziehen.

Auf drei Etagen des Hauses präsentieren die drei Künstlerinnen unterschiedlichste Werke ihres bisherigen Schaffens.

 

Die Malerin Antje Koßmagk hat sich ganz der Aquarellmalerei verschrieben. Ihre Motive sind vielfältige Verflechtungen von Realität und Fantasie. Allesamt versprühen sie Frische und Leichtigkeit.

 

Das Mutter-Tochter-Duo Christa und Carola Eitner der Werkstatt Łužyca widmet sich hingegen in Keramiken dem sorbischen Alltag. Ihre Inspirationen gewinnen die Eitners für Formen und Figuren durch Beobachtungen und Studium der sorbisch-slawischen Bräuche, Trachten und Sagen. Ihre Idee: das sorbische Leben auf dem Land festhalten und bewahren.

 

Die Vernissage zur Ausstellung findet am Donnerstag, dem 8. Juli 2021 um 18:00 Uhr im Rathaus statt. Für die musikalische Umrahmung sorgt das Diana Tobien Duo. Die Anzahl der Teilnehmer ist auf 45 Personen begrenzt. Es wird gebeten, sich bis spätestens 7. Juli 2021 für die Veranstaltung anzumelden. Der Teilnahmewunsch ist unter der Angabe des Namens und den entsprechenden Kontaktdaten per E-Mail zu richten an beziehungsweise per Telefon unter 03542 85311 mitzuteilen.

 

Nach der Eröffnungsveranstaltung kann die Ausstellung gern während der Öffnungszeiten des Bürgerbüros der Stadt Lübbenau/Spreewald besichtigt werden. Dazu ist lediglich eine vorherige telefonische oder persönliche Anmeldung im Bürgerbüro notwendig, da das Rathaus gegenwärtig noch für den regulären Bürger- und Besucherverkehr geschlossen ist.

 

Vergangene Ausstellung in der Rathaus-Galerie der Stadt Lübbenau/Spreewald

„Neuauflage“ - Bilder & Objekte aus Holz und Glas (8. Oktober 2020 bis 20. April 2021)

Der verschwenderische Umgang mit natürlichen Ressourcen und ein vom Konsum geprägtes Verhalten hält leider viel zu oft Einzug in unsere Lebenswelt. Überfluss und Wegwerfmentalität bedrohen auch den Spreewald mit seiner hiesigen Flora und Fauna. Die Künstlerinnen Annett Wagner und Konstanze Weidhaas haben es sich zur Aufgabe gemacht, aus ausgedienten Materialien einzigartige Kunstwerke zu kreieren, worauf sich auch ihr Ausstellungstitel "Neuauflage" bezieht. Die ausrangierten Materialien werden in einen neuen Kontext gesetzt und so im übertragenen Sinn neu aufgelegt. Grobe Holzbohlen und Bretter dienen Annett Wagner als Malgrund für Bilder und Konstanze Weidhaas erschafft aus ungenutztem Glas durch ein besonderes Verfahren Objekte und Schmuckstücke.

Inhaltliche Gestaltung der Ausstellung Seiler-Geschichten aus Lübbenaus Reeperbahn und aller Welt.    Seile, Fäden und Litzen ziehen sich durch die gesamte Geschichte der Menschheit. Die ältesten Funde sind auf bis 10.000 vor unserer Zeitrechnung zu datieren. Auch für unsere Region deuten Schnurkeramiken aus dem abgebaggerten Ort Tornow (Kittlitz) auf Seilertätigkeiten um 3.000 Jahre v.Chr. hin.    In Lübbenau wurden seit alters her Fäden, Stricke und Seile von der Landwirtschaft, Fischerei und für Bauvorhaben, wie dem des Schlosses oder des Kirchturms benötigt. So spielte für die Lübbenauer Leineweberei bereits im 16. Jahrhundert der Flachsanbau zur Leinöl- und Fasergewinnung eine große Rolle. Kein Zufall ist es vmtl. daher auch, dass die ältesten erhalten gebliebenen Belege des Seilergewerks in Lübbenau aus dem Jahre 1740 stammen, jener Blütezeit in der auch ein neues Kirchengebäude entstand. Doch bereits 1788 ist nur noch ein Seiler unter den 2.036 Einwohnern im Vergleich zu 190 Leinewebern nachweisbar. Mit dem Beginn des Industriezeitalters verlieren sich dann zunächst gänzlich die Spuren der Seilerei in Lübbenau.    Erst mit Beginn der Drahtseilerei durch Rainer Langmann (*1932), letzter Seilermeister der Kirchhainer Seilerdynastie, gelangt wieder etwas Licht ins Dunkel um die Lübbenauer Seilerhistorie. Zu lokalem Ruhm erreichte es Langmann mit seinem „Drahtseilakt“ zum Bau des Lübbenauer Kraftwerks. In Handarbeit fertigte er im Oktober 1963 mit Hilfskräften aus 60 mm-Drahtseil vier 14 m-Drahtseilschluppen mit beiderseits eingespleißten 80 cm-Ösen für das Kraftwerk Lübbenau. Sechs 100 MW-Turbinen hievten die Arbeiter damit in ihre Betriebsposition. Zahlreiche Experten gehen bis dato davon aus, dass es sich hierbei die stärksten jemals von Hand gespleißten Drahtseile handelte.    Ein zweites Kunststück gelingt dem Seilermeister in den 1965~1970er Jahren: 1.000 Einkaufsnetze knüpfte er damals in Handarbeit aus Sisal. Das Drehen der ca. 50 m langen Schnüre geschah an der Werkstatt in der Güterbahnhofsstraße, die so zur „Lübbenauer Reeperbahn“ wurde. Eine Anfrage des Centrum-Warenhauses Rostock nach 1.000 Sisaltaschen schlug Langmann in weiser Voraussicht aus. Das Knüpfen der Hartfaser Sisal hätte enorme Anstrengungen und die Gründung eines privaten Kleinbetriebes zu Zeiten des „gesellschaftlichen Eigentums an Produktionsmitteln“ erfordert.    Ausgehend von dieser Historie widmet sich die Ausstellung im Rathaus Lübbenau/ Spreewald in Gänze dem Seilerhandwerk. Mit einem Augenzwinkern zeigt die „Privatsammlung | Seilerei Langmann“ Geschichten und Geschichte von der "Lübbenauer Reeperbahn" und verknüpft diese mit gegenwärtigen Herausforderungen. Auch Ausflüge zu entlegenen Winkeln der Welt, in denen Seilerei noch traditionell betrieben wird sowie Maschinen, Werkzeuge und Materialien der Handseilerei und des Drahtseilspleißens aus den vergangenen Jahrhunderten werden gezeigt.  Kunstobjekt von Konstanze Weidhaas, Quelle: Konstanze Weidhaas

 

Die Stadt freute sich den Lübbenauern und seinen Gästen eine Auswahl der facettenreichen Kunstwerke in der Rathaus-Galerie zu präsentieren. Die beiden Künstlerinnen arbeiten unabhängig voneinander und jede in ihrem eigenen Stil. Dennoch harmonierten ihre ausgestellten Bilder und Objekte bestens miteinander. Im Laufe ihrer gemeinsamen Ausstellungszeit sind sogar einige Objekte gemeinschaftlich entstanden. Über die ausgedienten Materialien hinaus verbinden die Motive und Themen die Werke der beiden Künstlerinnen. Von der Natur und vor allem vom Spreewald inspiriert sind viele der ausgestellten Stücke. Annett Wagners reduzierte oder abstrahierte Landschaftsbilder werden beispielsweise mit Glasobjekten gezeigt, in denen Pflanzen eingeschlossen wurden. Ein weiterer Motivschwerpunkt ist Wasser. Schlichte Holzboote verwandelt Konstanze Weidhaas durch Segel aus Glas in besondere Deko-Objekte, die durch Holzbilder mit abstrahierten Küstenlinien und Wasserströmungen ergänzt werden. Kräftige Farben und eine spannungsreiche Komposition machen die abstrakten Arbeiten beider Künstlerinnen aus.

Drahtseilakt und Sisaltasche (27. Februar 2020 bis 7. August 2020)

Inhaltliche Gestaltung der Ausstellung - Seiler-Geschichten aus Lübbenaus Reeperbahn und aller Welt.

Seile, Fäden und Litzen ziehen sich durch die gesamte Geschichte der Menschheit. Die ältesten Funde sind auf bis 10.000 vor unserer Zeitrechnung zu datieren. Auch für unsere Region deuten Schnurkeramiken aus dem abgebaggerten Ort Tornow (Kittlitz) auf Seilertätigkeiten um 3.000 Jahre v.Chr. hin.

 

In Lübbenau wurden seit alters her Fäden, Stricke und Seile von der Landwirtschaft, Fischerei und für Bauvorhaben, wie dem des Schlosses oder des Kirchturms benötigt. So spielte für die Lübbenauer Leineweberei bereits im 16. Jahrhundert der Flachsanbau zur Leinöl- und Fasergewinnung eine große Rolle. Kein Zufall ist es vmtl. daher auch, dass die ältesten erhalten gebliebenen Belege des Seilergewerks in Lübbenau aus dem Jahre 1740 stammen, jener Blütezeit in der auch ein neues Kirchengebäude entstand. Doch bereits 1788 ist nur noch ein Seiler unter den 2.036 Einwohnern im Vergleich zu 190 Leinewebern nachweisbar. Mit dem Beginn des Industriezeitalters verlieren sich dann zunächst gänzlich die Spuren der Seilerei in Lübbenau.

 

Erst mit Beginn der Drahtseilerei durch Rainer Langmann (*1932), letzter Seilermeister der Kirchhainer Seilerdynastie, gelangt wieder etwas Licht ins Dunkel um die Lübbenauer Seilerhistorie. Zu lokalem Ruhm erreichte es Langmann mit seinem „Drahtseilakt“ zum Bau des Lübbenauer Kraftwerks. In Handarbeit fertigte er im Oktober 1963 mit Hilfskräften aus 60 mm-Drahtseil vier 14 m-Drahtseilschluppen mit beiderseits eingespleißten 80 cm-Ösen für das Kraftwerk Lübbenau. Sechs 100 MW-Turbinen hievten die Arbeiter damit in ihre Betriebsposition. Zahlreiche Experten gehen bis dato davon aus, dass es sich hierbei die stärksten jemals von Hand gespleißten Drahtseile handelte.

 

Ein zweites Kunststück gelingt dem Seilermeister in den 1965~1970er Jahren: 1.000 Einkaufsnetze knüpfte er damals in Handarbeit aus Sisal. Das Drehen der ca. 50 m langen Schnüre geschah an der Werkstatt in der Güterbahnhofsstraße, die so zur „Lübbenauer Reeperbahn“ wurde. Eine Anfrage des Centrum-Warenhauses Rostock nach 1.000 Sisaltaschen schlug Langmann in weiser Voraussicht aus. Das Knüpfen der Hartfaser Sisal hätte enorme Anstrengungen und die Gründung eines privaten Kleinbetriebes zu Zeiten des „gesellschaftlichen Eigentums an Produktionsmitteln“ erfordert.

 

Ausgehend von dieser Historie widmet sich die Ausstellung im Rathaus Lübbenau/ Spreewald in Gänze dem Seilerhandwerk. Mit einem Augenzwinkern zeigt die „Privatsammlung | Seilerei Langmann“ Geschichten und Geschichte von der "Lübbenauer Reeperbahn" und verknüpft diese mit gegenwärtigen Herausforderungen. Auch Ausflüge zu entlegenen Winkeln der Welt, in denen Seilerei noch traditionell betrieben wird sowie Maschinen, Werkzeuge und Materialien der Handseilerei und des Drahtseilspleißens aus den vergangenen Jahrhunderten werden gezeigt.

 

Drahtseilakt und Sisaltasche

 
Finissage der Ausstellung

 

Sie konnten bei der Finissage der Ausstellung "Drahtseilakt und Sisaltasche" nicht dabei sein. Dann schauen Sie sich gern unsere Aufzeichnung der Veranstaltung an. Auf den folgenden Plattformen können Sie die Finissage noch einmal erleben:

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Die Aufzeichnung der Veranstaltung sowie Livestream wurde in Kooperation mit dem Kulturhof Lübbenau e.V. durchgeführt.

Erfahren Sie mehr über den Verein und seine Angebote auf der Vereinswebseite: Kulturhof Lübbenau e.V.

 

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