Anlässlich des Holocaust-Gedenktages am 27. Januar fand in der Traugott-Hirschberger-Grundschule eine Gedenkstunde statt, an der Schülerinnen und Schüler der Grundschule, Oberschule und des Gymnasiums sowie Vertreterinnen und Vertreter der Stadt teilnahmen.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand das Leben von Anne Frank. Anhand ihrer Geschichte wurde den Kindern und Jugendlichen verdeutlicht, dass Anne Frank ein Mädchen war, kaum älter als viele der heutigen Schülerinnen und Schüler. Sie hatte Träume, Hoffnungen und Zukunftspläne – wie junge Menschen heute. Ihr Schicksal steht stellvertretend für die Millionen Opfer des nationalsozialistischen Terrors und macht deutlich, dass hinter den historischen Zahlen individuelle menschliche Schicksale stehen, insbesondere die von Kindern und Jugendlichen.
Im Anschluss an die Gedenkstunde begaben sich die Teilnehmenden zum Zentralfriedhof in Zerkwitz. Dort wurde in stillem Gedenken eine Blumenniederlegung am Gedenkstein vorgenommen. Dieser Moment der Stille bot Raum für Erinnerung, Nachdenken und Respekt vor den Opfern des Holocaust.
Die Stadt Lübbenau/Spreewald sieht es als ihre Verantwortung an, das Erinnern an die Verbrechen des Nationalsozialismus wachzuhalten und insbesondere jungen Menschen die Bedeutung von Menschlichkeit, Toleranz und gegenseitigem Respekt zu vermitteln. Der Holocaust-Gedenktag mahnt dazu, sich entschieden gegen Ausgrenzung, Hass und Gewalt zu stellen und sich für ein friedliches Miteinander einzusetzen.