BannerbildAufnahme des Spielplatzes BannerbildAufnahme im Lübbenauer Ortsteil Lehde, Foto: Peter BeckerBannerbildKolosseum in der Neustadt, Foto: Peter BeckerBischdorfer See, Foto: Peter BeckerSchloss Lübbenau, Foto: Peter BeckerFeuerwehrhaus in Klein Radden, Foto: Peter BeckerBannerbildBannerbild
 

Neujahrsgruß vom Bürgermeister

Mit diesem Video-Gruß wendet sich Bürgermeister Helmut Wenzel in diesem Jahr an alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt Lübbenau/Spreewald.

 

In den nächsten Tagen und Wochen werden Sie auf der Startseite weitere Videos der einzelnen Fachbereichsleiter finden, welche das Jahr 2020 aus den Perspektiven der Stadtentwicklung, der Finanzverwaltung sowie der Zentralen Steuerung beleuchten. Die Videos sollen Ihnen einen kleinen Überblick darüber geben, was die Stadt Lübbenau/Spreewald im letzten Jahr erreicht hat und welche Herausforderungen bewältigt werden mussten.

 


Grußworte aus den Stadtnachrichten

 

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

 

das Jahr 2021 ist erst einige Tage alt und ich möchte die Gelegenheit nutzen, um Ihnen und Ihren Familien auch auf diesem Wege alles Gute, vor allem aber Gesundheit und persönliches Wohlergehen, für das neue Jahr zu wünschen. Mögen wir uns gemeinsam mit Solidarität, Ideenreichtum und Zuversicht den vor uns liegenden Herausforderungen stellen und das Jahr 2021 dabei weniger unbeständig und mehr berechenbarer werden.


Das Jahr 2020 war ein außergewöhnliches, anstrengendes und ein uns in vielerlei Hinsicht sehr forderndes Jahr. Ein Jahr, in dem einfach vieles anders gelaufen ist, als wie wir es gewohnt waren. Kontaktbeschränkungen, Kita- und Schulschließungen, Veranstaltungsabsagen, Finanzängste- und Verluste. Dinge, die wir vor gut einem Jahr für unmöglich erachtet hätten. Nun aber gehört die AHA-Regel, das regelmäßige Lüften, die Corona-Warn-App und Desinfektionsmittel zu unserem Alltag. 2020 war vor allem aber auch ein Jahr, das vielen von uns sehr viel Kraft gekostet und noch wichtiger, großes Verständnis abverlangt hat: Verständnis für die getroffenen Entscheidungen auf den verschiedenen Ebenen von Bund, Land, Kommune und Verbänden. Verständnis für die geltenden Bestimmungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie und Verständnis für diejenigen, die die Situation noch immer als realitätsfremd und Politikmachtspielchen ansehen. Politische Entscheidungen können in Krisensituationen nie passgenau für jede Lebenssituation getroffen werden und somit ist es auch nachvollziehbar, dass Entscheidungen als ungerecht empfunden werden können, beispielsweise, dass die einen Einrichtungen schließen müssen, andere aber geöffnet bleiben dürfen oder wer den Antrag auf Notbetreuung gewährt bekommt.

 

So ist und bleibt das wichtigste in dieser Zeit bei allem was man macht, solidarisch zu sein. Die Solidarität mit allen, die von den jetzigen Schließungen erneut stark betroffen sind, mit allen erkrankten Menschen, mit allen Ärzten und Pflegekräften sowie mit allen Menschen, die ihren Beruf unter zum Teil enorm erschwerten Bedingungen nachgehen. Und dazu gehört es auch, diesen Personen den notwendigen Respekt zu zollen und nicht den eigenen Unmut über die aktuelle Situation entgegenzubringen. Die Pandemie wird uns auch in diesem Jahr noch lange begleiten und bei all den Herausforderungen, die sie mit sich bringen wird, hoffe ich, dass wir immer gemeinsam die kleinen und großen Hoffnungsschimmer ergreifen werden und sie dann auch verbreiten können. 


Glücklicherweise mussten wir trotz der angespannten Situation im vergangenen Jahr keine geplanten Investitionen verschieben oder gar eine Haushaltssperre aussprechen. Auch auf Grund der positiven Ergebnisse aus den vorangegangenen Jahren, konnten wir auch 2020 alle notwendigen Ausgabe tätigen und gleichzeitig für das Jahr mit einem positiven Jahresabschluss rechnen. Dank unserer leistungsstarken Unternehmen und den attraktiven Angeboten vor Ort konnten hingegen unserer Befürchtungen, auch die geplanten Einnahmen im Bereich Tourismus erzielt werden. So nahmen auch nur einige wenige Unternehmen unser Angebot zur Stundung des Tourismusbeitrages in Anspruch. Sicherlich, die wirtschaftlichen Auswirkungen der Krise werden wir als Stadt wahrscheinlich erst in diesem und den Folgejahren zu spüren bekommen. Nichtsdestotrotz sind auch für 2021 rund 15,5 Millionen Euro für Investitionen zur Entwicklung unserer Stadt vorgesehen und ich hoffe, dass wir durch die Steigerung der Attraktivität unseres Wirtschafts- und Tourismusstandortes Lübbenau/Spreewald die Herausforderung gemeinsam bewältigen und die Einnahmeausfälle bestmöglich kompensieren können.


Und wenn ich jetzt noch einmal einen Blick zurück wage, dann ist neben Corona doch auch noch so viel mehr, so viel Positives im vergangenen Jahr in unserer Stadt passiert, was wir nicht außer Acht lassen sollten. Und genau darauf wäre ich gern bei meinem traditionellen Neujahrsempfang Anfang Januar eingegangen. 2020 war ein Jahr, dass unsere Dienst- und Leistungsträger, Beherbergungsbetriebe und Restaurants, unsere Künstler und Kulturschaffende zu neuen, großartigen Ideen angeregt und damit auch neue Angebote geschaffen haben. Es war ein Jahr, in dem in unserer Stadt mehr denn je auch gezeigt wurde, dass wir füreinander da sind, einander helfen und gegenseitige Unterstützung bieten. Es war und ist ein Jahr der Wertschätzung und Anerkennung. 


Natürlich hat die Corona-Pandemie dazu beigetragen, dass viele traditionelle und vor allem auch große Veranstaltungen im vergangenen Jahr nicht stattgefunden haben. Dennoch finden Sie in unserer Januarausgabe den, wie ich finde, doch beeindruckenden Jahresrückblick zum Herausnehmen, der Ihnen vor Augen halten soll, wie viel im Jahr 2020 trotzdem in unserer Stadt geschehen oder auf den Weg gebracht worden ist. Das ist vor allem auch der Verdienst gemeinsamer Arbeit von Bürgerschaft, den beiden Wohnungsunternehmen, den Dienstleistungs-, Tourismus- und Wirtschaftsunternehmen, den vielen engagierten Menschen in Vereinen und Verbänden sowie den gewählten Abgeordneten mit der Verwaltung. In diesem Zusammenhang möchte ich allen Beteiligten an dieser Stelle ein großes Dankeschön aussprechen und Sie mit Blick auf das neue Jahr ermuntern, sich weiterhin aktiv,  mit Ihrer Kreativität und ihrer Zuversicht einzubringen. 


Zu den wohl größten im Jahr 2020 abgeschlossenen Bauvorhaben der Stadt Lübbenau/Spreewald gehören unter anderem der Neubau des Feuerwehrhauses für die freiwillige Feuerwehr im Ortsteil Kittlitz, der Umbau des ehemaligen Oberstufenzentrums in der Richard-Wagner-Straße zum heutigen Jenaplanhaus mit Mehrzwecknutzung und entsprechender Gestaltung des Außengeländes, die Fertigstellung der Sanierung und des Ausbaus des DRK Standortes in der Rudolf-Breitscheid-Straße sowie die Gestaltung der Außenanlage der AWO Integrationskita „Wichtel“ und die Spielplatzerweiterung der Ragower Kita „Villa Sonnenschein“. Fortgeführt wurden in 2020 vor allem der Neubau der Kita „Storchennest“ einschließlich der Errichtung eines Dorfgemeinschaftszentrums im Ortsteil Boblitz, die Errichtung eines multifunktionalen Gemeindezentrums im Spreewalddorf Lehde sowie die energetische Sanierung des Hallenbades Delphin einschließlich der Neugestaltung des Außengeländes. Die Fertigstellung dieser drei Maßnahmen ist für das erste beziehungsweise zweite Quartal 2021 anvisiert. Zudem wurde das neue Wohngebiet an der Rudolf-Breitscheid-Straße erschlossen und es konnte ein Großteil der Baugrundstücke bereits zum Ende des vergangenen Jahres an interessierte Bauwillige vergeben werden.


Des Weiteren wurden auch wieder umfangreiche Straßen- und Kanalbaumaßnahmen in Lübbenau/Spreewald umgesetzt, die gemeinsam mit dem Wasser- und Abwasserzweckverband realisiert wurden. Dies betraf vor allem Erneuerungs- und Sanierungsmaßnahmen in der Friedrich-Engels-Straße/August-Bebel-Straße, in Stottoff, in der Berliner Straße vom Kreisverkehr bis zum Bahnübergang-Berliner Straße, im Stennewitzer Weg und in der Robert-Koch-Straße. Diese Baumaßnahme erforderten beziehungsweise erfordern auch zum Teil noch in 2021 längere Umfahrungen und das Verständnis unserer Bürger und Gäste. Ebenfalls wurden Brückenbaumaßnahmen auf dem Rad- und Wanderweg Lübbenau-Leipe durchgeführt.


Bereits diese kurze Zusammenfassung verdeutlicht doch ganz klar, Corona hat die Entwicklungen in unserer Stadt nicht auf Eis gelegt. Es wurde wieder viel investiert und an die positive Stadtentwicklung der vorangegangenen Jahre angeknüpft. Und es sind eben auch nicht nur die städtischen Bauvorhaben, die unsere Stadt auszeichnet. Unsere beiden Wohnungsunternehmen und viele weitere Unternehmen und Partner in Lübbenau/Spreewald und den Ortsteilen tragen ebenfalls zur gedeihlichen Entwicklung bei. Die WIS investiert beispielsweise seit August 2019 in ein weiteres seniorenfreundliches Wohnangebot. „Wohnen an den Gärten“ ist das zweite Gemeinschaftsprojekt mit der AWO und soll in der Robert-Schumann-Straße in diesem Sommer 58 barrierefreie Wohnungen mit Gemeinschaftsraum und angrenzender Tagespflege beherbergen. Die Gemeinschaftliche Wohnungsbaugenossenschaft der Spreewaldstadt Lübbenau eG (GWG) treibt die Arbeiten mit dem Projekt „Komfortwohnen am Delphinbad“ und die Planungen im Bereich der Turbine weiter voran. Bis 2025 sollen hier qualitätsvolle Genossenschaftswohnungen entstehen, die sich ebenfalls an den Bedarfen unserer Bürgerinnen und Bürger orientieren. Die WIS und GWG investierten beide zudem in den altersgerechten Umbau ihrer Wohnungen und der Gestaltung der Außenanlagen und führten malermäßige Instandsetzung der Fassaden durch. Des Weiteren befinden wir uns mitten in der lang ersehnten Umgestaltung des Roten Platzes. Die Baumaßnahme REWE-Markt inklusive archäologischer Grabungen und dem Gebäudeabriss hat bereits im vergangenen Jahr begonnen. Nun entstehen hier zwei neue Gebäude, dessen Fertigstellung für Ende 2021 geplant ist und der Neustadt ein weiteres „i-Tüpfelchen“ aufsetzen wird. Und auch andere Unternehmenserweiterungen und Neuansiedlungen von Firmen, wie beispielsweise die der Hoyer Tankstelle, dem Reinigungssystemunternehmen Petzold, der Roblick Sicherheitstechnik und vielen anderen mehr steigern den Wirtschaftsstandort unserer Stadt. 


Kurzum, die Entwicklung in die Stadt stehen nicht still und dies werden Sie auch nicht in 2021. Viele der Maßnahmen, die ich bereits erwähnt habe, werden wir in diesem Jahr zum Abschluss bringen und wieder eine zweistellige Summe von insgesamt 15,5 Millionen in die Stadt investieren. Zunächst geht es dabei um die Fortführung beziehungsweise Fertigstellung zahlreicher in 2019/2020 begonnener Maßnahmen wie zuvor bereits erwähnt die Kita „Storchennest“ mit dem neuen Dorfgemeinschaftszentrum, dem neuen multifunktionalen Gemeindehaus in Lehde, der Sanierung des Hallenbades Delphin und dessen Außenbereich, der dritte Bauabschnitt der Robert-Koch-Straße, der Brückenersatzbau über die Kamske und der Ausbau der Straße in Stottoff. Des Weiteren wird sich die Stadt dem Radweg vom Schacht V über Groß Lübbenau in Richtung Slawenburg und der Fortführung der Schulentwicklungsplanung beschäftigen. Dies betrifft unter anderem die Fertigstellung des Umbaus des ehemaligen Jenaplanhauses zur Traugott-Hirschberger-Grundschule mit ausreichend Platzangebot für den Hort der Vielfalt und der Planung für die notwendigen Umbaumaßnahmen an und in der Traugott-Hirschberger-Grundschule für einen zukünftigen Kita-/Hort-Standort. Den Haushalt haben die Abgeordneten in der letzten Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 2. Dezember 2020 beschlossen und somit steht unsere Arbeitsgrundlage für das neue Jahr auch nichts mehr im Wege. 
Ich möchte meinen Neujahrsgruß gern mit einem Hinweis auf einen Projektabschluss beenden, über den ich mich ganz besonders freue. Es ist die Überarbeitung und die Neugestaltung unseres eigenen Internetauftritts. Ja, es hat einige Zeit in Anspruch genommen, aber es hat sich meines Erachtens auch gelohnt. Mit dem modernen Design und der benutzerfreundlichen Menüführung hoffen wir zukünftig nun noch mehr Bürgerinnen und Bürger auf dem digitalen Wege zu erreichen und sie ausführlich über die Dienstleistungen und Vorhaben der Stadt sowie auf unsere Baumaßnahmen und Projekte aufmerksam zu machen. Lange Rede, kurzer Sinn, überzeugen Sie sich selbst unter www.luebbenau-spreewald.de. Darüber hinaus finden Sie im Innenteil der Ausgabe eine kurze Einführung in die Website und eine übersichtliche Darstellung zu den Angeboten. 


Nun bleibt mir nur noch, Ihnen für das kommende Jahr alles Gute und vor allem Gesundheit zu wünschen. Ich freue mich, mit Ihnen gemeinsam unsere Stadt für die Zukunft fit zu machen und mit Ihnen in diesem Jahr vielleicht doch wieder das ein oder andere Fest feiern zu können. Lassen Sie es sich gut gehen und starten Sie voller Elan, guter Hoffnung und vor allem natürlich gesund in das neue Jahr.


Ihr Bürgermeister
Helmut Wenzel

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