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26.6.2019 : 12:27 : +0000

Nowogród Bobrzański

Wappen von Nowogród Bobrzański
Wappen von Nowogród Bobrzański

Nowogród Bobrzański (deutsch: Naumburg am Bober) ist eine Kleinstadt am Ufer des Bober. Sie liegt im Westen Polens und gehört zum Kreis Zielonogórski. Die östlich von Lubsko gelegene Stadt ist seit 1988 mit Krzystkowice vereinigt. Die Großgemeinde umfasst ein Territorium von 259 km² und hat mit ihren 16 Ortsteilen 9.481 Einwohner. 

Die Vertreter der Gemeinden Lübbenau/Spreewald und Nowogród Bobrzański haben am 01. April 2000 eine neue Partnerschaft ihrer beiden Städte beschlossen, denn die freundschaftlichen Beziehungen sind bedeutend älter. Der Vertrag wurde von den Bürgermeistern W. Seeliger und G. Jankowski unterzeichnet. Das gemeinsam angestrebte Ziel ist die Entwicklung und Vertiefung der Zusammenarbeit. Große Aufmerksamkeit gilt der gegenseitigen Achtung und Verständigung der dem Gemeinwohl dienenden Partnerschaft wie auch der Förderung menschlicher Beziehungen zwischen den Bürgern beider Städte, insbesondere der Jugend. Im Geiste der Verständigung soll ein Beitrag für die friedliche und freiheitliche Einigung Europas geleistet werden. Die Zusammenarbeit soll sich auf wirtschaftliche, touristische, sportliche und kulturelle Bereiche erstrecken. Nowogród Bobrzański ist bereits seit 1981 Partnerin der Spreewaldstadt und hatte bis zur Wende regen Austausch auf schulischer und Vereinsebene wie auch privat gepflegt. Nach der Wende haben die Stadtväter der beiden neuen politischen Führungen die Bande neu geknüpft.

"Gemeinsam retten wir vor dem Vergessen"

Vom 14. bis 16. Dezember 2018 reiste eine Delegation aus Lübbenau/Spreewald in die Partnerstadt Nowogród Bobrzański. Das deutsch-polnische Treffen stand unter dem Motto: "Gemeinsam retten wir vor dem Vergessen". Die Jugendlichen im Alter von 16 bis 20 Jahren erwartete ein spannendes Wochenende in der Partnerstadt. Während der Besichtigung der ehemaligen Munitionsfabriken sammelten die Jugendlichen Materialien wie Fotos und verfassten Texte um Informationstafeln für die jeweiligen Objekte zu erstellen. Am Sonntag wurden schließlich die entstandenen Werke vorgestellt und ausgewertet, bevor die Jugendlichen aus Lübbenau/Spreewald wieder die Heimreise antraten.