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Stadt und Landkreis warnen vor Betreten der Spreewaldfließe

Gemeinsame Pressemitteilung der Stadt Lübbenau/Spreewald und des Landkreises Oberspreewald-Lausitz

 

Wachsende Attraktivität des winterlichen Spreewalds – Bürgermeister Helmut Wenzel und Landrat Siegurd Heinze warnen vor dem Betreten der Spreewaldfließe und vor Verstößen gegen die geltenden Verordnungen

 

Hintergrund: Durch die anhaltenden Temperaturen im Minusbereich bildet sich nun auch eine Eisschicht auf den Spreewaldfließen, was die Attraktivität des Spreewaldes noch einmal mehr und zwar vor allem für Schlittschuhfahrer steigert. Es ist damit zu rechnen, dass in den kommenden Tagen vermehrt Einheimische und Tagestouristen den Spreewald für einen Ausflug aufsuchen.

 

Aus diesem Grund rufen Bürgermeister Helmut Wenzel und Landrat Siegurd Heinze nun zur doppelten Vorsicht auf. „Oftmals trügt der Schein!“, sagt Wenzel im Hinblick auf die Tragfähigkeit der zugefrorenen Fließe. „Denn trotz der an vielen Stellen bereits geschlossenen Eisdecke gibt es keine Garantie für ein sicheres Betreten. Die Stärke des Eises wird durch viele Faktoren, wie zum Beispiel der Fließgeschwindigkeit des Wassers oder auch schon durch den Schnee allein beeinflusst. Und gegenwärtig ist die Traglast eher trügerisch und wird zudem durch die Schneedecke einfach überschätzt.“, warnt Wenzel. Sicherlich freue man sich in der Stadt und im Spreewald über das touristische Interesse, aber gegenwärtig, so Wenzel weiter, sollten Einheimische und Gäste die Verordnungen befolgen und wenn erlaubt, nur auf den ausgewiesenen Wanderwegen ihre Winterspaziergänge unternehmen und die Eisflächen möglichst nicht betreten.

 

In Abstimmung mit dem Förderverein Lehde wurde zudem bereits vor vielen Jahren der Gedanke verfolgt, auch ein Plakat mit entsprechenden Winterhinweisen für die Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste zu entwerfen. Diese Gedanken wurden nun in Zusammenarbeit mit dem Spreewald-Touristinformation e.V. zu Papier gebracht und das Plakat mit entsprechenden Sicherheits- und Verhaltensregeln gestaltet. Die Plakate werden bereits seit Anfang dieser Woche vor allem in Lehde und am Grossen Spreewaldhafen als Hinweisschilder aufgehangen. (Das Plakat finden Sie zur Ansicht und zum Download am Ende der Meldung).

 

Zudem weist Bürgermeister Wenzel darauf hin, dass sich auch die touristischen Leistungsträger noch im „angeordneten“ Ruhemodus befinden. Gastronomen bieten maximal Außer-Haus-Verkäufe an, Museen habe geschlossen und auch die sonst so gut angenommenen Winterkahnfahrten sowie die winterlichen Stadtführungen finden auf Grund der aktuell geltenden Verordnung noch nicht wieder statt. „Und sie dürfen es auch noch nicht.“, ergänzt Wenzel. „Mit Blick auf die vergangenen Jahre können wir uns gegenwärtig keine Glühweinstände und Treffen auf den Spreewaldfließen erlauben. Sie sind schlichtweg nicht gestattet.“

 

Dem stimmt auch OSL-Landrat Siegurd Heinze zu, vor allem mit Blick auf das im Landkreis immer noch anhaltend hohe Infektionsgeschehen und die bevorstehende Verlängerung beziehungsweise Anpassung der 5. SARS-CoV-2- Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg. Demnach gilt auch weiterhin für jeden die Pflicht, Kontakte zu anderen Personen auf ein Mindestmaß zu beschränken und seinen Aufenthalt im öffentlichen Raum nur aus triftigem Grund nachzugehen. „Die Inzidenzen in den Landkreisen liegen momentan unter 200. Die 15-Kilometer-Regelung, die eingeschränkte Bewegungsradien für Sport und Bewegung an der frischen Luft ab kurz nach der Landkreisgrenze vorsehen, gilt derzeit nicht. Die Menschen sind wieder vermehrt unterwegs. Insbesondere die zugefrorenen Fließe des Spreewaldes stellen traditionell ein beliebtes Ziel dar, auch für überregionale Gäste. Auch wenn der Anlass noch so verlockend ist: Die Pandemie in unserem Landkreis ist noch nicht bekämpft. Wir sind in Brandenburg weiterhin der Landkreis mit dem höchsten Infektionsgeschehen. Ich kann nur einen jeden bitten und zugleich auffordern, weiterhin unnötige Kontakte oder Ausflüge zu vermeiden.“

 

Gemeinsam hoffen die Stadt und der Landkreis, dass sich das Infektionsgeschehen im Landkreis bald entschärft. Der Schutz der Gesundheit eines jeden Einzelnen sowie die Aufrechterhaltung des Gesundheitssystems stehen an erster Stelle.

 

Abschließend weist Bürgermeister Helmut Wenzel noch darauf hin, dass an den Wochenenden nun auch verstärkt Kontrollen geplant sind und Verstöße im Rahmen des Bußgeldkataloges geahndet werden.

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Veröffentlichung

Mi, 10. Februar 2021

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