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27.11.2020

Informationsangebote auf einen Blick

Fallzahlen

Zur Anzahl aktuell bestätigter Fälle in OSL unter diesem > Link

Die aktuellen Erkrankungsfälle für Deutschland & weltweit können tagesaktuell auf der Internetseite des Robert-Koch-Instituts mitverfolgt werden.

Wer zahlt für Verdienstausfall?

Als Schutzmaßnahme der Gesundheitsämter werden Menschen in Quarantäne geschickt. Wer bezahlt aber den Verdienstausfall wenn man selbst oder das Kind in Quarantäne geschickt wird? Ein vom Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit des Landes Brandenburg (LAVG) herausgegebenes Leitet Herunterladen der Datei einMerkblatt gibt Hinweise für die Zahlung von Verdienstausfallentschädigung nach den §§ 56 ff. Infektionsschutzgesetz (IfSG).

Wichtiger Hinweis

Aufgrund der landesweiten Entwicklungen ist weiter damit zu rechnen, dass sich die Krankheit verbreitet und auch in OSL können weitere Fälle auftreten. Das Gesundheitsamt des Landkreises informiert, sobald es vermehrt bestätigte Fälle gibt oder aufgrund eines Erkrankungsfalles weitere Maßnahmen erforderlich werden.

Sonderreglungen in der Pflege

Entwicklungen im Landkreis Oberspreewald-Lausitz (29.10.2020)

Auszüge aus der Pressemitteilung des Landkreises Oberspreewald-Lausitz zum Neuartigen Coronavirus:

+++ Aktuelle Fallzahlen +++
Aktiv infiziert sind zum Stand 29. Oktober 128 Personen. Im Klinikum werden derzeit sechs Patienten behandelt, fünf davon intensivmedizinisch. Seit Ausbruch des Virus im Landkreis OSL wurden bislang 249 Personen positiv getestet. 118 gelten zwischenzeitlich als genesen, zwei Personen sind zu Beginn der Pandemie verstorben. Eine weitere Person, die unter Vorerkrankungen litt, wurde heute gemeldet.

Die derzeit registrierten aktiven Fälle verteilen sich über den gesamten Landkreis, sogenannte „Hotspots“ gibt es nicht. Die meisten Infektionen gehen auf Zusammenkünfte und Feierlichkeiten im privaten Bereich zurück.

In amtlich verordneter 14-tägiger häuslicher Quarantäne befinden sich derzeit über 400 als sogenannte Kategorie-1-Kontaktperson zu einem bestätigten COVID-19-Fall ermittelte Frauen, Männer und Kinder. Bei der Nachverfolgung etwaiger Kontaktpersonen mit einem höheren Infektionsrisiko handelt das Gesundheitsamt entsprechend den Empfehlungen des Robert Koch Instituts.

+++ Erneut verschärfte Corona-Maßnahmen ab Montag auch in OSL +++
Im Ergebnis der gestrigen Konferenz der Kanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder wurden weitere umfassendere Maßnahmen zur Bekämpfung des Virus vereinbart. Um die Beschlüsse in Landesrecht umzusetzen, kommt die Landesregierung Brandenburgs am Freitagnachmittag in einer Sondersitzung zusammen. Die dann aktualisierte Corona-Umgangsverordnung ersetzt die bisherige Verordnung und soll ab Montag, dem 2. November in Kraft treten und bis Ende des Monats gelten.

Die aktualisierte Umgangsverordnung, welche die Corona-Regeln vorgibt, wird nach Veröffentlichung auch unter www.osl-online.de nachzulesen sein.

Weitere Informationen zu den konkreten Maßnahmen: Siehe Pressemitteilung der Staatskanzlei vom 28.10.2020

 +++ Bürgerhotline wieder erreichbar +++
Bürgerinnen und Bürgern stehen bei Fragen verschiedene telefonische Beratungshotlines zur Verfügung.

Das Bürgertelefon des Landes Brandenburg ist von Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr unter der Telefonnummer 0331 866 5050 erreichbar. Auf der Internetseite www.corona.brandenburg.de finden Bürgerinnen und Bürger auch weitere nützliche Kontaktdaten sowie täglich die aktuellen Fallzahlen.

Die Servicenummer der Kassenärztlichen Vereinigung 116 117 beantwortet Fragen von Patienten rund um das Thema Corona-Testmöglichkeiten und gibt Auskunft, wo Tests in der Nähe möglich sind.

Ab dem kommenden Montag (2. November) wird die Bürgerhotline des Landkreises wieder freigeschaltet. Unter der zentralen Telefonnummer 0800 870 1100 erteilen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dann wieder von Montag bis Freitag Auskunft zu landkreisspezifischen Fragen.

Erreichbarkeit der Bürgerhotline des Landkreises OSL ab 2. November:
Montag, Mittwoch, Freitag: 8-14 Uhr
Dienstag:       8-18 Uhr
Donnerstag: 8-17 Uhr.

+++ Halloween +++
Generell gilt: Organisierten Veranstaltungen muss ein entsprechendes Hygienekonzept zu Grunde liegen, für die Einhaltung sind die Veranstalter per Gesetz verpflichtet.

Auch privat organisierte Halloween-Feiern haben sich in OSL über die vergangenen Jahre hinweg verbreitet. Das Land Brandenburg rät angesichts der derzeitigen Situation dazu, in diesem Jahr am besten ganz auf Halloween-Umzüge zu verzichten
Die Kreisverwaltung rät dringend dazu, unnötige soziale Kontakte zu reduzieren, auch an Halloween.

+++ Ausweitung der Kontrolltätigkeiten +++
Aufgrund des rasanten Anstieges der Fallzahlen weitet die Verwaltung ihre Kontrolltätigkeiten zur Einhaltung der Regelungen aus der jeweils aktuellen SARS-CoV-2-Umgangsverordnung des Landes aus.

Zeitnah führen Kontrollteams der Kreisverwaltung verstärkt Kontrollen im gesamten Landkreis durch. Die Verwaltung steht diesbezüglich zudem im Kontakt mit den Kommunen und der Polizei. Hier gab es bereits in den zurückliegenden Monaten eine sehr gute Zusammenarbeit.

Die jeweils aktuellen Corona-Regeln sowie die zusätzlichen aktuellen verschärften Regelungen für den Landkreis OSL (Inzidenz >50 seit 22.10.) können in der aktuellen Umgangsverordnung des Landes Brandenburg nachgelesen werden. Ab dem 2. November gilt die aktualisierte Umgangsverordnung mit den aufgenommenen Beschlüssen aus der gestrigen Ministerpräsidentenkonferenz mit der Kanzlerin. 

Beschlüsse der Videokonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefs der Länder am 28.10.2020

Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder vereinbaren ergänzend zu ihren bisherigen Beschlüssen:

  1. Ab dem 2. November treten deutschlandweit die im Folgenden dargelegten zusätzliche Maßnahmen in Kraft. Die Maßnahmen werden bis Ende November befristet. Nach Ablauf von zwei Wochen werden die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder sich erneut beraten und die durch die Maßnahmen erreichten Ziele beurteilen und notwendige Anpassungen vornehmen.
  2. Wichtigste Maßnahme in der kommenden Zeit wird es sein, Abstand zu halten und Kontakte zu verringern. Die Bürgerinnen und Bürger werden angehalten, die Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren.
  3. Der Aufenthalt in der Öffentlichkeit ist daher ab sofort nur mit den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes jedoch in jedem Falle maximal mit 10 Personen gestattet. Dies gilt verbindlich und Verstöße gegen diese Kontaktbeschränkungen werden entsprechend von den Ordnungsbehörden sanktioniert. Darüber hinausgehende Gruppen feiernder Menschen auf öffentlichen Plätzen, in Wohnungen sowie privaten Einrichtungen sind angesichts der ernsten Lage in unserem Land inakzeptabel. Bund und Länder wirken bei den verstärkten Kontrollen zusammen.
  4. Bürgerinnen und Bürger werden aufgefordert, generell auf nicht notwendige private Reisen und Besuche -auch von Verwandten- zu verzichten. Das gilt auch im Inland und für überregionale tagestouristische Ausflüge. Übernachtungsangebote im Inland werden nur noch für notwendige und ausdrücklich nicht touristische Zwecke zur Verfügung gestellt.
  5. Institutionen und Einrichtungen, die der Freizeitgestaltung zuzuordnen sind, werden geschlossen. Dazu gehören
    a. Theater, Opern, Konzerthäuser, und ähnliche Einrichtungen,
    b. Messen, Kinos, Freizeitparks und Anbieter von Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen), Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Einrichtungen,
    c. Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen,
    d. der Freizeit- und Amateursportbetrieb mit Ausnahme des Individualsports allein, zu zweit oder mit dem eignen Hausstand auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen,
    e. Schwimm- und Spaßbäder, Saunen und Thermen,
    f. Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen.
  6. Veranstaltungen, die der Unterhaltung dienen, werden untersagt. Profisportveranstaltungen können nur ohne Zuschauer stattfinden.
  7. Gastronomiebetriebe sowie Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Einrichtungen werden geschlossen. Davon ausgenommen ist die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause sowie der Betrieb von Kantinen.
  8. Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe werden geschlossen, weil in diesem Bereich eine körperliche Nähe unabdingbar ist. Medizinisch notwendige Behandlungen, zum Beispiel Physio-, Ergo und Logotherapien sowie Podologie/Fußpflege, bleiben weiter möglich. Friseursalons bleiben unter den bestehenden Auflagen zur Hygiene geöffnet.
  9. Der Groß- und Einzelhandel bleibt unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen insgesamt geöffnet. Dabei ist sicherzustellen, dass sich in den Geschäften nicht mehr als ein Kunde pro 10 qm Verkaufsfläche aufhält.
  10. Schulen und Kindergärten bleiben offen. Die Länder entscheiden über die erforderlichen Schutzmaßnahmen.
  11. Für die von den temporären Schließungen erfassten Unternehmen, Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen wird der Bund eine außerordentliche Wirtschaftshilfe gewähren, um sie für finanzielle Ausfälle zu entschädigen. Der Erstattungsbetrag beträgt 75% des entsprechenden Umsatzes des Vorjahresmonats für Unternehmen bis 50 Mitarbeiter, womit die Fixkosten des Unternehmens pauschaliert werden. Die Prozentsätze für größere Unternehmen werden nach Maßgabe der Obergrenzen der einschlägigen beihilferechtlichen Vorgaben ermittelt. Die Finanzhilfe wird ein Finanzvolumen von bis zu 10 Milliarden haben.
  12. Jenseits der umfassenden temporären Beschränkungen führen bereits die bisherigen Maßnahmen dazu, dass einige Wirtschaftsbereiche auch in den kommenden Monaten erhebliche Einschränkungen ihres Geschäftsbetriebes hinnehmen müssen. Deshalb wird der Bund Hilfsmaßnahmen für Unternehmen verlängern und die Konditionen für die hauptbetroffenen Wirtschaftsbereiche verbessern (Überbrückungshilfe III). Dies betrifft zum Beispiel den Bereich der Kultur- und Veranstaltungswirtschaft und die Soloselbständigen. Außerdem wird der KfW-Schnellkredit für Unternehmen mit weniger als 10 Beschäftigten geöffnet und angepasst.
  13. Auch in der Pandemie wollen wir in Industrie, Handwerk und Mittelstand sicheres Arbeiten möglichst umfassend ermöglichen. Die Arbeitgeber haben eine besondere Verantwortung für ihre Mitarbeiter, um sie vor Infektionen zu schützen. Infektionsketten, die im Betrieb entstehen, sind schnell zu identifizieren. Deshalb muss jedes Unternehmen in Deutschland auch auf Grundlage einer angepassten Gefährdungsbeurteilung sowie betrieblichen Pandemieplanung ein Hygienekonzept umsetzen und angesichts der gestiegenen Infektionszahlen auch nochmals anpassen. Ziel ist u.a. nicht erforderliche Kontakte in der Belegschaft und mit Kunden zu vermeiden, allgemeine Hygienemaßnahmen umzusetzen und die Infektionsrisiken bei erforderlichen Kontakten durch besondere Hygiene- und Schutzmaßnahmen zu minimieren. Bund und Länder fordern die Unternehmen eindringlich auf, jetzt wieder angesichts der hohen Infektionszahlen, wo immer dies umsetzbar ist, Heimarbeit oder das mobile Arbeiten zu Hause zu ermöglichen. Die für den Arbeitsschutz zuständigen Behörden sowie die Unfallversicherungsträger beraten die Unternehmen dabei und führen Kontrollen durch.
  14. Steigende Infektionszahlen führen leider auch zu einem Anstieg an Infektionen in medizinischen Einrichtungen und bei vulnerablen Gruppen. Deren Schutz stellt eine besondere Herausforderung dar. Deshalb haben die zuständigen Stellen je nach den lokalen Gegebenheiten für die Krankenhäuser, Pflegeheime, Senioren- und Behinderteneinrichtungen besondere Schutzvorkehrungen ergriffen. Dabei wird stets berücksichtigt, dass die jeweiligen Regelungen nicht zu einer vollständigen sozialen Isolation der Betroffenen führen dürfen. Bei steigenden Infektionszahlen werden diese Maßnahmen entsprechend angepasst. Der Bund hat durch die neue Testverordnung sichergestellt, dass die Kosten der seit kurzem verfügbaren SARS-CoV2-Schnelltests für regelmäßige Testungen der Bewohner bzw. Patienten, deren Besucher und das Personal übernommen werden. Die verfügbaren Schnelltests sollen jetzt zügig und prioritär in diesem Bereich eingesetzt werden, um auch bei steigenden Infektionszahlen einen bestmöglichen Schutz zu gewährleisten und sichere Kontakte zu ermöglichen. Einrichtungen der Sozial- und Jugendhilfe sowie vergleichbare Beratungseinrichtungen bleiben geöffnet. Die Krankenhäuser sollen weiterhin bei der Bereitstellung von Intensivbetten unterstützt werden. Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern werden zeitnah praktikable Lösungen erarbeiten, die auch die Fortführung finanzieller Unterstützungen enthalten soll. Krankenhäuser, die aufgrund der Behandlung von SARS-CoV-2-Patienten besonders belastet sind, können wie in der Pflegepersonaluntergrenzen-Verordnung vorgesehen sanktionsfrei von den Vorgaben abweichen.
  15. Bund und Länder werden die Information über die geltenden Corona-Maßnahmen noch einmal verstärken und durch möglichst einheitliche Maßnahmen die Übersichtlichkeit erhöhen. Sie werden jedoch auch die Kontrollen zur Einhaltung der Maßnahmen flächendeckend verstärken und dabei auch mittels verdachtsunabhängiger Kontrollen, insbesondere im grenznahen Bereich, die Einhaltung der Quarantäneverordnungen überprüfen.
  16. Bund und Länder sind sich darüber im Klaren, dass es sich um sehr einschneidende Maßnahmen handelt. Aber sie sind notwendig und sie sind mit Blick auf das zu schützende Rechtsgut der Gesundheit der Bevölkerung und zur Abwendung noch umfangreicherer wirtschaftlicher Schäden im Falle einer unkontrollierten pandemischen Entwicklung verhältnismäßig.

Weitere Informationen zu den Beschlüssen vom 28. Oktober 2020 finden Sie in diesem PDF-Dokument.

7-Tage-Inzidenz über 50 - Verschärfte Coronaregeln greifen in OSL

Weniger Teilnehmer bei Veranstaltungen und Feiern / Meldepflicht für private Veranstaltungen / mehr Mund-Nasenschutz / Ausschankverbot: Das müssen die Menschen in OSL ab dem 22. Oktober zusätzlich beachten

Mit Stand Donnerstag, 22. Oktober 2020, überschreitet auch im Landkreis Oberspreewald-Lausitz die sogenannte „7-Tage-Inzidenz“ den höchsten, vom Land Brandenburg als relevant eingestuften, Schwellenwert von 50 registrierten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der zurückliegenden 7 Tage. Allein seit Mittwoch sind 22 neue Fälle hinzugekommen. Damit steigt der 7-Tage-Inzidenzwert in OSL von 30,2 auf 52,29. Bürgerinnen und Bürger in OSL müssen nunmehr zusätzliche Corona-Regeln beachten.

Bei Überschreitung der Schwellenwerte 35 und 50 sieht das Land Brandenburg in seiner geltenden SARS-CoV-2-Umgangsverordnung vom 20. Oktober 2020 für jede der beiden Inzidenzwerte bestimmte Verschärfungen der Corona-Regeln im Alltag vor. Diese treten zusätzlich zu den bisher bekannten Schutzmaßnahmen (Hygieneregeln, Mindestabstand, Mund-Nasen-Bedeckung, etc.) in Kraft. Bürgerinnen und Bürger müssen sich an diese zusätzlichen Regelungen aus der Verordnung halten, andernfalls drohen bei Verstößen entsprechende Bußgelder.

Leitet Herunterladen der Datei ein

Ab Bekanntgabe der Überschreitung des jeweiligen Inzidenzwertes gelten die verschärften Regeln des jeweiligen Inzidenzwertes (35 bzw. 50) für mindestens zehn Tage. In OSL wurde die 7-Tage-Inzidenz 50 am 22. Oktober erstmalig überschritten.  Die zusätzlichen Regelungen gelten somit mindestens bis einschließlich zum 01. November - unabhängig davon, ob die jeweilige Inzidenzmarke in dieser Zeit wieder unterschritten wird.
Bürgerinnen und Bürger in OSL werden gebeten, sich auf der Internetseite der Kreisverwaltung über die aktuelle 7-Tage-Inzidenz und die entsprechenden Regelungen zu informieren. Grundlage für die Ermittlung des Inzidenzwertes bildet die Veröffentlichung des Landesamtes für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit. (zum Dashboard: https://kkm.brandenburg.de/kkm/de/corona/fallzahlen-land-brandenburg/ )

Pressemitteilung des Landkreises Oberspreewald-Lausitz

Allgemeine Informationen zum Umgang mit dem Corona-Virus

Belastbare Informationen zum Thema Corona-Virus und Antworten auf die meistgestellten Fragen finden Interessierte auf der Seite des Robert-Koch-Instituts (RKI), www.rki.de.

Über die zentrale Internetseite corona.brandenburg.de wird über aktuelle Entwicklungen rund um die Infektionskrankheit informiert, und ressortübergreifend werden die wichtigsten Fragen beantwortet. Zugleich ist seit dem 23. März 2020 ein Bürgertelefon zum Coronavirus unter der Rufnummer 0331 866 5050 freigeschaltet. 

Zu Fragen rund um das Coronavirus und zur derzeitigen Situation im Landkreis OSL finden Sie aktuelle Informationen unter www.osl-online.de  

Wichtig zu wissen: deutsches Gesundheitssystem ist vorbereitet

Das deutsche Gesundheitssystem ist vorbereitet auf Epidemien. Es gibt hierfür entsprechende Pläne. Das Gesundheitsamt OSL steht weiterhin im Kontakt mit dem zuständigen Ministerium, den ambulant tätigen Ärzten, dem Klinikum Niederlausitz, der Leitstelle Lausitz, der Kassenärztlichen Vereinigung und weiteren Akteuren.
Auf Klinikum-Ebene existiert eine Arbeitsgruppe zu organisatorischen und präventiven
Maßnahmen zur Bewältigung möglicher Verdachtsfälle und womöglich kommender bestätigter Fälle von Patienten mit Corona-Virus. Auch die Mitarbeiter sind entsprechend informiert und erfahren im Umgang. 

Bei Unsicherheit Griff zum Telefon

Den besten Schutz vor einer Viruserkrankung bieten regelmäßiges und intensives Waschen der Hände, ausreichend Abstand zu anderen Menschen, auf das Händeschütteln, Umarmungen und Küssen zu verzichten sowie Husten und Niesen in die Armbeuge.
Besteht die Sorge, an dem neuartigen Corona-Virus erkrankt zu sein, sollte die Person zu Hause bleiben und unbedingt zunächst telefonisch Rücksprache mit dem Hausarzt halten. Dieser kann die Situation telefonisch beurteilen und entsprechend beraten, was zu tun ist. Er entscheidet, auch in Rücksprache mit dem Gesundheitsamt, ob es sich um einen begründeten Verdachtsfall handelt und entsprechend eine Abklärung im Klinikum erforderlich ist. In unbegründeten Verdachtsfällen bleibt der Hausarzt zur weiteren Diagnostik erster Ansprechpartner.

Wann liegt ein begründeter Verdachtsfall vor (zur Abklärung im Klinikum)
Das Robert-Koch-Institut definiert klar, welche Voraussetzungen für einen begründeten
Verdachtsfall vorliegen müssen und gibt die Maßnahmen zur Verdachtsabklärung vor. An diesen Richtlinien orientiert sich auch das Klinikum Niederlausitz.
Ein begründeter Verdachtsfall liegt ausschließlich vor, wenn:

  1. die oder der Betroffene Symptome aufweist UND Kontakt mit einem bestätigten SARSCoV-2 (neuartiges Corona-Virus)-Erkrankten hatte und/oder
  2. die oder der Betroffene Symptome aufweist UND sich bis maximal 14 Tage vor Erkrankungsbeginn in einem vom Robert-Koch Institut definierten Risikogebiet (siehe www.rki.de) aufgehalten hat.