Sie sind hier: Bürger > Informationen > Corona: Informationen zu Schulen/Horte/Kitas > 
DeutschEnglishPolnisch
3.6.2020 : 11:49 : +0000

Fragen und Antworten

Bestätigung über den Gesundheitszustand des Kindes

Ab 27. Mai sind die Eltern nun TÄGLICH in der Pflicht, der Kita bei Abgabe des Kindes schriftlich den Gesundheitszustand ihres Kindes zu bestätigen. Dazu kann diese Vorlage gern genutzt werden.

Zahlung der Elternbeiträge für April ausgesetzt

Für die Kinder, für die aufgrund der Schließungsvorgaben keine Betreuung erfolgen darf, verzichtet die Stadt Lübbenau/Spreewald für die sich in kommunaler Trägerschaft befindenden Einrichtungen auf die Erhebung des Elternbeitrages für April 2020. Weitere Informationen dazu und lesen Sie hier: Leitet Herunterladen der Datei einZahlung der Elternbeiträge für April ausgesetzt


Am 25. März 2020 hat das Land entschieden, entfallene Elternbeiträge für geschlossene Kitas ab April zu refinanzieren. Lesen Sie hierzu auch die Pressemitteilung des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport Leitet Herunterladen der Datei ein„14 Millionen Euro Förderung monatlich:  Keine Elternbeiträge für geschlossene Kitas ab April“

Schulfahrplan gilt seit dem 27. April 2020 - Fahrgastinformationen

Ab 27. Mai startet in Lübbenau/Spreewald der EINGESCHRÄNKTE Regelbetrieb

  • Was genau bedeutet das nun für die Betreuung in Lübbenaus Kindertagesstätten (Krippe, Kindergarten und Hort) und
  • was müssen die Eltern tun, deren Kinder sich gegenwärtig noch nicht in der Notbetreuung befinden?

Zunächst: Für Kinder, die bereits die Notfallbetreuung in Anspruch genommen haben, bleibt der Anspruch im Rahmen des bisherigen Betreuungsumfanges wie bislang bestehen. Sie brauchen keinen neuen Antrag zu stellen.

Im Rahmen eines „eingeschränkten Regelbetriebes“ wird nun darüber hinaus für viele weitere Kinder eine Betreuungsmöglichkeit geschaffen. Dieser sieht vor, dass bereits ab der Kalenderwoche 22 diesen Kindern an fünf Tagen in der Woche der Zugang zur Kita gewährt wird. Möglich wird dies, indem die Kitas die in der Eindämmungsverordnung des Landes festgeschriebenen Orientierungsangaben für Gruppengrößen (im Kindergarten/Hort bis zu 10 und in der Krippe bis zu 6 Kinder) überschreiten dürfen. Die neue Grenze bilden die in der Betriebserlaubnis der jeweiligen Einrichtung festgelegten Gruppengrößen. Diese sehen maximal 18 Kinder in einem Raum im Alter über drei Jahren und bis zu 10 Kinder in einem Raum im Alter unter drei Jahren vor. Ein „Auffüllen“ der bereits bestehenden Gruppen der Notfallbetreuung ist damit möglich.

In diesem Zusammenhang soll weiterhin in allen Kitas Folgendes beibehalten werden:
- feste Kindergruppen
- mit festen Bezugspersonen/Erzieherpersonal 
- in festen Räumen 
- Kontakte zwischen den Gruppen sind zu vermeiden - auch in den Außenanlagen

Eltern, die ihr Kind nun in die Kita/Hort bringen wollen, müssen einen formlosen Antrag auf Betreuung stellen und diesen entweder bei der Stadt für alle sich in städtischer Trägerschaft befindlichen Kitas (also Kita "Spiel und Spaß", „Findus“, „Storchennest“, „Villa Sonnenschein“, „Sagenhaft“, „Hort der Vielfalt“ und „Hort So aktiv“) oder direkt bei der Kitaleitung in den Kitas, die sich in anderer Trägerschaft befinden (Kita „Diesterweg“, „Wichtel“, „Amalie-Schmieder-Haus“ und Kita „Regenborgengruppe Jenaplanhaus), abgeben. Darin enthalten sollten kurze Angaben zum Kind (Name), den Eltern (Namen) und dem benötigten Betreuungsumfang (Stunden pro Tag) sowie der Grund (bspw. Berufstätigkeit beider Eltern/eines Elternteils) sein. Die Stadtverwaltung hat sich über dieses Vorgehen bereits mit allen Kitas unabhängig ihrer Trägerschaft am Nachmittag des 20. Mai verständigt. Außerdem wurde in diesem Zusammenhang festgelegt, dass mit Beginn des eingeschränkten Regelbetriebs TÄGLICH von allen Eltern eine schriftliche Bestätigung über den Gesundheitszustand ihres Kindes bei der Abgabe in der Einrichtung vorzulegen ist. Dafür finden Sie hier eine entsprechende Leitet Herunterladen der Datei einVorlage zum Ausdrucken. Eine fehlende Abgabe dieses Schriftstückes kann zur Verweigerung der Annahme des Kindes in der jeweiligen Einrichtung führen.

Im Hinblick auf die Aufnahme der Kinder verständigten sich Landkreis und Kommunen auf ein einheitliches Vorgehen. So sollen zunächst Kinder berufstätiger Eltern sowie Vorschulkinder berücksichtigt werden. Eine sogenannte berufliche Systemrelevanz der Eltern spielt dabei keine Rolle. Erst im Anschluss können, insofern noch Plätze vorhanden, weitere Kinder aufgenommen werden. 

Für Tagesmuttis und -Vatis in Brandenburg gelten derweil abweichende Regelungen. Sie dürfen ihre Tätigkeit wieder in vollem Umfang aufnehmen.

Trotz der neuen Regelung werden in OSL und so auch in Lübbenau/Spreewald jedoch weiterhin nicht alle Kinder betreut werden können. Die Aufnahmekapazität der Einrichtungen bleibt, aufgrund des notwendigen Infektionsschutzes und unter der Einhaltung des Rahmenhygieneplans für Kindertageseinrichtungen einschließlich der Ergänzung „Infektions- und Arbeitsschutz in Kindereinrichtungen in Brandenburg in Zusammenhang mit dem Corona-Virus“, auf ein gewisses Maß beschränkt.

Erschwerend kommt hinzu, dass auch in Lübbenau/Spreewald in vereinzelten Einrichtungen Erzieher, die beispielsweise Risikogruppen angehören, nicht vollumfänglich zur Verfügung stehen. In Kombination mit den bisherigen Vorgaben zu den Gruppengrößen gelangten zuletzt mehrere Kitas an ihre Kapazitätsgrenze.

Die späte Bekanntgabe des Landes zu den konkreten Inhalten der geänderten Eindämmungsverordnung, die danach erfolgte Abstimmung des Landrates mit den Kommunen am 20. Mai, der Feiertag am 21. Mai und Brückentag der Verwaltungen und Einrichtungen am 22. Mai erschwerten eine vollumfängliche Kommunikation in Richtung der Eltern und Kitas über die Regelungen im Hinblick auf die Kitabetreuung in OSL. Dennoch hat die Stadtverwaltung Lübbenau/Spreewald noch am 20. Mai mit allen Kitaleitungen unabhängig ihrer Trägerschaft ein gemeinsames Treffen organisiert, eine einheitliche Vorgehensweise in der Stadt abgestimmt und Folgendes festgelegt:

Am Montag, dem 25. Mai, wird in Lübbenau/Spreewald der eingeschränkte Regelbetrieb noch nicht beginnen. Es sind durch die einzelnen Kitaleitungen noch die zusätzlichen Aufnahmekapazitäten zu prüfen und danach die eingehenden Anträge der Eltern zu bearbeiten. Für Lübbenau/Spreewald hat man sich auf einen Start des eingeschränkten Regelbetriebes ab Mittwoch, dem 27. Mai 2020 verständigt. Ab diesem Tag sind dann auch von allen Eltern die tägliche Bestätigung über den Gesundheitszustand des Kindes bei der morgendlichen Abgabe zu gewährleisten. Das Betreten der Einrichtung durch die Eltern bleibt weiterhin untersagt.

Kitas bleiben weiter geschlossen

Wegen der Ausbreitung des Coronavirus ist in Brandenburg der Betrieb von Kindertageseinrichtungen seit dem 18. März 2020 untersagt. Von Regelbetrieb kann erst gesprochen werden, wenn keine Infektionsschutzmaßnahmen mehr beachtet werden müssen. Es sollte klar unterschieden werden:

  • Notfallbetreuung: nur Kinder, wenn beide Eltern in einem kritischen Infrastrukturbereich tätig sind und keine häusliche Betreuung möglich ist;
  • erweitere Notfallbetreuung ab Ende April in Brandenburg: nur Kinder, wenn ein Elternteil in einem kritischen Infrastrukturbereich tätig ist, Kinder von Alleinerziehenden (gilt aktuell in Brandenburg); 
  • eingeschränkter Regelbetrieb: erweiterter Notfallbetreuung + andere Kinder; aber es gelten weiter Einschränkungen bei der Erfüllung der Ansprüche der Rechtsansprüche gemäß SGB VIII + KitaG wegen des notwendigen Infektionsschutzes (Einstieg ab dem 25. Mai für Brandenburg);
  • Regelbetrieb: alle Rechtsansprüche aller Kinder können erfüllt werden.

Die in der Stadt Lübbenau/Spreewald seit dem 18. März angebotene Notfallbetreuung gilt weiterhin und wurde seither stetig erweitert. Es bleibt beim Vorrang der häuslichen Betreuung. 

Die Notfallbetreuung bzw. der ab 27. Mai startende eingeschränkte Regelbetrieb findet in Lübbenau/Spreewald 

  • in den Horten der drei Grundschulen und
  • in allen Kitas unabhängig ihrer Trägerschaft

statt. Die Eltern, die eine Betreuung benötigen, sind in der Pflicht, einen Antrag vollständig ausgefüllt und unterschrieben bei der Stadt/den Kitaleitungen abzugeben. 


Personen, die sich in Risikogebieten aufgehalten haben, dürfen Horte, Kitas und Schulen nicht betreten. Die ständig aktualisierte Liste der Risikogebiete ist über das Robert-Koch-Institut (www.rki.de) abzurufen. Außerdem wird den Einrichtungen gestattet, Fiebermesskontrollen bei der Abgabe der Kinder durchzuführen und eine Aufnahme nicht gesunder Kinder zu verweigern.

Unterrichtserteilung an Schulen - Schulen werden schrittweise geöffnet

Am 17. April 2020 hat das Brandenburger Kabinett beschlossen, dass u.a. Schulen nun wieder schrittweise öffnen. Viele Schüler gehen inzwischen wieder zur Schule:

  • die 5. und 6. Klassen an den Grundschule
  • die 9. Klassen
  • die 10. Abschlussklassen
  • die 11. Klassen an Gymnasien sowie
  • die 12. Klassen an Gesamtschulen und beruflichen Gymnasien (OSZ)
  • z.T. Berufliche Schulen (Oberstufenzentren/OSZ) und Fachoberschulen (FOS)
  • die schriftlichen Abiturprüfungen konnten erfolgreich durchgeführt werden

Nach den jüngsten Beschlüssen der Ministerpräsidentenkonferenz mit der Bundesregierung und der Kultusminister- sowie der Familienkonferenz werden mit der neuen Eindämmungsverordnung weitere Voraussetzungen geschaffen, um nächste Schritte zu ermöglichen.

  • ab 25. Mai werden die Klassen 1 bis 4 wieder zur Schule gehen
    Für alle Grundschüler (Klasse 1 bis 6) gilt je nach örtlichen Gegebenheiten ein bis drei Präsenzunterrichtstage und je nach Möglichkeit des Schülerverkehrs Beschulung tageweise oder im Schichtmodell (vormittags/nachmittags)
  • ab 25. Mai werden zudem die Klassen 5 und 6 der Leistungs- und Begabtenklassen an Gymnasien sowie die 7. und 8. Jahrgänge wieder zur Schule gehen.
    Das für die Klassen 9 und 10 bewährte Modell der geteilten Woche (Mo/Mi/Fr in Woche 1, Di/Do in Woche 2) soll auf die übrigen Jahrgangsstufen (5,6, 7 und 8 in der Sekundarstufe I) ausgeweitet werden.

Weitere Informationen und seit wann welche Jahrgangsstufe wieder in die Schule gehen kann, finden Sie in den Öffnet externen Link in neuem FensterPM des MBJS vom 17.04.2020, der PM des MBJS vom 23.04.2020, der PM des MBJS vom 08.05.2020 und der PM des MBJS vom 12.05.2020.

Änderung im Schulbusverkehr - Im Regionalverkehr im LK OSL gilt ab 27. April wieder der reguläre Schulfahrplan

Infolge der aktuellen Entwicklungen und Festlegungen – insbesondere die schrittweise Aufnahme des Schulbetriebes betreffend – verkehren die Busse im Landkreis OSL auf den Regionallinien seit Montag, dem 27. April 2020, wieder nach dem regulären Schulfahrplan.
Vorerst können RufBus-Fahrten auch weiterhin wie gewohnt unter der Telefonnummer 03531 6500-10 angemeldet werden.
Alle weiteren Informationen für Fahrgäste und welche Regeln (bspw., dass das Tragen eines Mundschutzes im ÖPNV in Brandenburg verpflichtend ist) finden Sie im nebenstehenden Merkblatt.
Fahrplanauskünfte, Änderungen und weitere Informationen unter www.vgosl.de.