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8.12.2019 : 16:18 : +0000

Leipe

Für die Spreewaldbesucher wird das „Inseldörfchen“ Leipe meist im gleichen Atemzug mit Lehde und Lübbenau genannt. Schließlich gehört dieser kleine Ortsteil der Stadt in die Reihe der am meisten besuchten Regionen des Oberspreewaldes. Es sind rund 170 Einwohner, die hier leben, und die aber in der Sommersaison ein Vielfaches an Gästen beherbergen.

Das Spreewaldhotel mit seiner kleinen Kahnanlegestelle ist das größte Gebäude am Ort. Viele der Bauern- und Fischerhäuser sind noch aus Balkenhölzern im Stil der Blockhäuser gebaut und mit Schilf gedeckt. Davor hängen Netze und Reusen zum Trocknen, an den Wänden sieht man oft kunstvoll geflochtene Zwiebel- und Knoblauchzöpfe.

Von Lübbenau/Spreewald aus geht direkt ein Fuß- und Radfahrweg nach Leipe. Wer den Ort mit dem Auto erreichen will, ist gezwungen, über Raddusch und Burg nach Leipe zu fahren.

Unweit des Ortsteils liegt die vielbesuchte Ausflugsgaststätte Dubkowmühle mit einer Schleuse davor. Der Sage nach soll sich dort, tief im Keller des Wirtshauses, ein riesiger Ochsenfrosch versteckt halten. Gleich neben der Schleuse kreuzt der Gurkenradweg die Spree.

Landwirtschaft, Fischerei und Jagd gehören für die Leiper Einwohner zu den bedeutendsten Traditionen. Das spiegelt sich auch in ihrem traditionellen Dorffest, dem Fest der Fischer, Jäger und Landwirte, wieder. In den original Leiper Trachten werden Tänze und Lieder präsentiert. Geräte und Szenen aus dem Alltag der Landwirtschaft finden dabei ebenso großes Interesse wie der Kahnkorso. Die örtliche Feuerwehr ist bei solchen Anlässen natürlich ebenfalls präsent.

Dank der Arbeit vieler Helfer ist in Leipe eine kleine Heimatstube eingerichtet worden, die den Gästen des Ortes einen Einblick in die Geschichte des Ortsteils gibt und historische Gerätschaften aus Küche, Haus und der Landwirtschaft vorstellt.