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22.7.2018 : 14:09 : +0000

Rad statt Auto

Mit Radschobern, Brückenschiebern und fortschrittlichen Leihfahrrädern klimafreundlich radeln

Spreewaldkahn und Fahrrad sind traditionelle, klimafreundliche Fortbewegungsmittel der Region. Die vorhandene Infrastruktur wird den Bedürfnissen unserer Zeit angepasst. Die Stadt Lübbenau/Spreewald hat den gezielten Anspruch, die Vielzahl der aktiven Urlauber in der Kulturlandschaft Spreewald zunehmend für umweltfreundliche Verkehrsmittel zu begeistern.

Den aktuellen Flyer mit weiteren Information zum Projekt finden Sie hier

Gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit

Ein Projekt der Stadt Lübbenau/Spreewald im Bundeswettwerb Klimaschutz durch Radverkehr.
Förderkennzeichen: 03KBR0013.
Laufzeit: 01.11.2017 bis 30.06.2019.

Konzepterarbeitung – Aktiv in der Natur

Konzept zur Optimierung der Wirtschafts-, Rad- und Wanderwege zwischen den Spreewaldkommunen Burg, Lübben und Lübbenau

Zielstellung
Der überwiegende Teil des vorhandenen ländlichen Wirtschaftswegenetzes historischen Ursprungs, ist aus wirtschaftlichen Betrachtungen unserer Vorfahren entstanden. Da sich im Laufe der Zeit nicht nur die Bewirtschaftungsformen, sondern auch der Status ganzer Areale geändert haben, z. B. durch das Biosphärenreservat Spreewald, ist es an der Zeit, einzelne Wegeverbindungen auf den „Prüfstand“ zu stellen. Mit Hilfe der zu erarbeitenden Studie/ Kon- zeptes sollen sich Wegeverbindungen herauskristallisieren, die einer zeitgemäßen Nutzung dienlich sind. Das heißt eine Mehrfachnutzung, bei denen die wirtschaftlichen Interessen der Land- und Forstwirtschaft, der Anlieger, aber auch vordergründig des Tourismus, betrachtet werden. Darüber hinaus, soll dieses Konzept prüfen bzw. ermitteln, welche Wegeverbindungen, mit welchem Aufwand, ausgebaut/ ertüchtigt werden können. In diesem Zusammenhang ist abzuwägen, ob eine avisierte Wegeertüchtigung bzw. auch ein Ringschluss-Neubau, genehmigungsfähig ist. Es sind somit auch die Belange der „Öffentlichen Hand“ und bereits abgeschlossene oder in Planung und Bau befindliche Fördermaßnahmen auf Synergien zu betrachten.
Da der Aktivurlaub treibende Tourist nicht an der Gemarkungsgrenze halt macht, haben sich die Spreewaldkommunen Lübben, Lübbenau, die Ämter Burg und Lieberose, zu diesem Konzept bekannt.
Dieses Konzept stellt eine umfangreiche Vorarbeit dar, die letzten Endes qualifizierte Aufgaben-stellungen für Planungsleistungen, Antragstellungen und das Monitoring ermöglichen soll.

Maßnahmenträger ist die Stadt Lübbenau/Spreewald.

Entsprechend den Richtlinien des Fördermittelgebers wurde für die Vergabe der Planungsleis- tungen ein Teilnahmewettbewerb durchgeführt. In Auswertung des Wettbewerbs kam es zur Beauftragung der Ingenieurbüro PROKON Beratung und Bauplanung GmbH. Das Auftrags- volumen beläuft sich auf 31.417,43 € (Brutto).
Das Durchführungsende der Planungs- und Fördermaßnahme ist auf den 30.08.2017 festgelegt. Die Maßnahme wird mit Hilfe von ELER-Mittel (Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums) finanziert.

Zum Wohle der Kinder

Die während der Schulzeit allmorgendlich wiederkehrende besondere Verkehrssituation an der Einfahrt zu den Schulgrundstücken des Jenaplanhauses und der „Traugott Hirschberger Grundschule“ stellen eine zunehmende Gefährdung der Schulkinder dar. Glücklicherweise ist bisher noch nichts Gravierendes passiert. Aber wer will in diesem Fall schon warten, bis es so weit ist?
Aus Sicht der Stadtverwaltung und des Lehrerkollegiums ist es daher unumgänglich, im Zuge der Neugestaltung der Außenanlagen auch die Zufahrt zu den beiden Schulen zu beschränken. Die sich momentan im Bau befindlichen zusätzlichen Parkplätze für Lehrer werden in diesem Zusammenhang mit einer Schrankenanlage gesichert. Die Schranke wird dann montags bis freitags ab 06:00 Uhr geschlossen und nachmittags geöffnet sein. Während der Öffnungszeiten der Schranke steht der Parkplatz den Nutzern der Sporthalle und der Aula sowie Besuchern für 2 Stunden kostenfrei zur Verfügung. Eltern, die ihre Kinder morgens zur Schule bringen, haben die Möglichkeit, ihre Fahrzeuge auf den Parkplätzen am Bahnhof oder an der Poststraße kostenfrei abzustellen. Der kurze gemeinsame Weg zur Schule kann dann auch gleich zur Verkehrserziehung der Kinder genutzt werden, indem man zeigt, wie Straßen korrekt überquert werden sollten und welche Gefahren der Verkehrsalltag bergen kann. Der Schulträger und die Schulleitungen bitten um Verständnis für diese Maßnahme, die zum Wohle und zur Sicherheit aller Schulkinder getroffen wird.