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5.8.2020 : 21:57 : +0000

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Lübbenaus Kitas gehen ab 15. Juni in den Regelbetrieb über - Schulen sollen nach den Sommerferien den regulären Betrieb aufnehmen

Brandenburgs Landesregierung hat heute eine neue Verordnung zum Umgang mit
dem Coronavirus beschlossen. Das Kabinett hat sich bereits am 9. Juni darauf verständigt, den Regelbetrieb in Krippe, Kindergarten und Hort zum 15. Juni und der Schulen zum Start des neuen Schuljahres 2020/21 wiederaufzunehmen und nicht mehr zu beschränken – selbstverständlich vor dem Hintergrund und der Beachtung des aktuellen Infektionsgeschehens.

Alle Kitas in der Stadt Lübbenau/Spreewald bereiten sich gegenwärtig personell und
organisatorisch darauf vor, ab dem 15. Juni in den Regelbetrieb überzugehen. Für die Kitas in Trägerschaft der Stadt startet ab diesem Tag auch der reguläre Betrieb und alle Eltern können ihre vertraglich festgeschriebene Betreuungszeit wieder in Anspruch nehmen. In den Kitas freier Trägerschaft kann der Starttermin für den Regelbetrieb abweichen.

Voraussetzung für einen wirksamen Infektions- und Gesundheitsschutz der Kinder, ihrer Familien und Beschäftigten ist es, dass ausschließlich gesunde Kinder ohne Anzeichen der Krankheit Covid-19 in den Einrichtungen betreut werden. Kinder, Eltern oder andere Personen, die das Kind zur Kindertagesbetreuung bringen und holen, müssen gesund sein. Alle Eltern sind verpflichtet, einmalig eine Verpflichtungserklärung abzugeben, dass Kinder mit für Covid-19 typischen Krankheitssymptomen oder bei Auftreten von Covid-19 verdächtigen Erkrankungsfällen in direktem familiären Umfeld nicht in die Kita zu bringen sind. Einen entsprechenden Vordruck finden Sie unter https://www.luebbenau-spreewald.de/corona_infos_schulen_horte_kita.html 

Für Kinder, die die Kita bisher nicht besucht haben und die ab der kommenden Woche wieder betreut werden, müssen Eltern für Juni keine Kitabeiträge zahlen.

Das Gesundheitsministerium hat den „Rahmenhygieneplan Kitas“ überarbeitet und angepasst. Er liegt allen Kitas als Empfehlung vor. Alle Kitas richten sich nun wieder nach den Regelungen ihrer Betriebserlaubnis und setzen eigenverantwortlich ihre festgeschriebenen Hygienestandards und Maßnahmen des Infektions- und Arbeitsschutzes um. In den Kindertageseinrichtungen liegt ein entsprechender Hygieneplan vor, in dem die wichtigsten Eckpunkte nach dem Infektionsschutzgesetz geregelt sind, um durch ein hygienisches Umfeld zur Gesundheit der Kinder und der an der Kindertagesbetreuung Beteiligten beizutragen.

Ab dem Zeitpunkt des Regelbetriebs sind auch wieder alle Eltern dazu angehalten, ihre Kinder abzumelden, wenn sie die Einrichtung nicht besuchen, um unter anderem Essensabmeldungen vorzunehmen und das Personal entsprechend zu planen.

Für die Schulen werden alle Voraussetzungen geschaffen, damit sie nach den Sommerferien flächendeckend einen regulären Schulbetrieb aufnehmen können. Grundsätzlich soll jeden Tag Präsenzunterricht für alle Schüler stattfinden. Der Mindestabstand von 1.50 Meter als generelle Vorgabe ist nicht mehr vorgesehen. Eine Woche vor Beginn der Sommerferien werden die Schulen über die Rahmenbedingungen der Wiederaufnahme des regulären Schulbetriebes mit Beginn des Schuljahres 2020/21 informiert. Jede Schule muss für den Fall der zeitweisen Schließung der Schule oder einzelner Klassen aufgrund von Infektionen ein Notfallkonzept erarbeiten.

12.06.2020 19:11 Alter: 54 Tage

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