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3.7.2020 : 21:59 : +0000

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Ab 27. Mai startet in Lübbenau/Spreewald der EINGESCHRÄNKTE Regelbetrieb

• Was genau bedeutet das nun für die Betreuung in Lübbenaus Kindertagesstätten (Krippe, Kindergarten und Hort) und

• was müssen die Eltern tun, deren Kinder sich gegenwärtig noch nicht in der Notbetreuung befinden?

Zunächst: Für Kinder, die bereits die Notfallbetreuung in Anspruch genommen haben, bleibt der Anspruch im Rahmen des bisherigen Betreuungsumfanges wie bislang bestehen. Sie brauchen keinen neuen Antrag zu stellen.

Im Rahmen eines „eingeschränkten Regelbetriebes“ wird nun darüber hinaus für viele weitere Kinder eine Betreuungsmöglichkeit geschaffen. Dieser sieht vor, dass bereits ab der Kalenderwoche 22 diesen Kindern an fünf Tagen in der Woche der Zugang zur Kita gewährt wird. Möglich wird dies, indem die Kitas die in der Eindämmungsverordnung des Landes festgeschriebenen Orientierungsangaben für Gruppengrößen (im Kindergarten/Hort bis zu 10 und in der Krippe bis zu 6 Kinder) überschreiten dürfen. Die neue Grenze bilden die in der Betriebserlaubnis der jeweiligen Einrichtung festgelegten Gruppengrößen. Diese sehen maximal 18 Kinder in einem Raum im Alter über drei Jahren und bis zu 10 Kinder in einem Raum im Alter unter drei Jahren vor. Ein „Auffüllen“ der bereits bestehenden Gruppen der Notfallbetreuung ist damit möglich.

In diesem Zusammenhang soll weiterhin in allen Kitas Folgendes beibehalten werden:

-       feste Kindergruppen 
-       mit festen Bezugspersonen/Erzieherpersonal 
-       in festen Räumen 
-       Kontakte zwischen den Gruppen sind zu vermeiden - auch in den Außenanlagen

Eltern, die ihr Kind nun in die Kita/Hort bringen wollen, müssen einen formlosen Antrag auf Betreuung stellen und diesen entweder bei der Stadt für alle sich in städtischer Trägerschaft befindlichen Kitas (also Kita "Spiel und Spaß", „Findus“, „Storchennest“, „Villa Sonnenschein“, „Sagenhaft“, „Hort der Vielfalt“ und „Hort So aktiv“) oder direkt bei der Kitaleitung in den Kitas, die sich in anderer Trägerschaft befinden (Kita „Diesterweg“, „Wichtel“, „Amalie-Schmieder-Haus“ und Kita „Regenborgengruppe Jenaplanhaus), abgeben. Darin enthalten sollten kurze Angaben zum Kind (Name), den Eltern (Namen) und dem benötigten Betreuungsumfang (Stunden pro Tag) sowie der Grund (bspw. Berufstätigkeit beider Eltern/eines Elternteils) sein. Die Stadtverwaltung hat sich über dieses Vorgehen bereits mit allen Kitas unabhängig ihrer Trägerschaft am Nachmittag des 20. Mai verständigt. Außerdem wurde in diesem Zusammenhang festgelegt, dass mit Beginn des eingeschränkten Regelbetriebs TÄGLICH von allen Eltern eine schriftliche Bestätigung über den Gesundheitszustand ihres Kindes bei der Abgabe in der Einrichtung vorzulegen ist. Dafür finden Sie hier eine entsprechende Leitet Herunterladen der Datei einVorlage zum Ausdrucken. Eine fehlende Abgabe dieses Schriftstückes kann zur Verweigerung der Annahme des Kindes in der jeweiligen Einrichtung führen.

Im Hinblick auf die Aufnahme der Kinder verständigten sich Landkreis und Kommunen auf ein einheitliches Vorgehen. So sollen zunächst Kinder berufstätiger Eltern sowie Vorschulkinder berücksichtigt werden. Eine sogenannte berufliche Systemrelevanz der Eltern spielt dabei keine Rolle. Erst im Anschluss können, insofern noch Plätze vorhanden, weitere Kinder aufgenommen werden. 

Für Tagesmuttis und -Vatis in Brandenburg gelten derweil abweichende Regelungen. Sie dürfen ihre Tätigkeit wieder in vollem Umfang aufnehmen.

Trotz der neuen Regelung werden in OSL und so auch in Lübbenau/Spreewald jedoch weiterhin nicht alle Kinder betreut werden können. Die Aufnahmekapazität der Einrichtungen bleibt, aufgrund des notwendigen Infektionsschutzes und unter der Einhaltung des Rahmenhygieneplans für Kindertageseinrichtungen einschließlich der Ergänzung „Infektions- und Arbeitsschutz in Kindereinrichtungen in Brandenburg in Zusammenhang mit dem Corona-Virus“, auf ein gewisses Maß beschränkt.

Erschwerend kommt hinzu, dass auch in Lübbenau/Spreewald in vereinzelten Einrichtungen Erzieher, die beispielsweise Risikogruppen angehören, nicht vollumfänglich zur Verfügung stehen. In Kombination mit den bisherigen Vorgaben zu den Gruppengrößen gelangten zuletzt mehrere Kitas an ihre Kapazitätsgrenze.

Die späte Bekanntgabe des Landes zu den konkreten Inhalten der geänderten Eindämmungsverordnung, die danach erfolgte Abstimmung des Landrates mit den Kommunen am 20. Mai, der Feiertag am 21. Mai und Brückentag der Verwaltungen und Einrichtungen am 22. Mai erschwerten eine vollumfängliche Kommunikation in Richtung der Eltern und Kitas über die Regelungen im Hinblick auf die Kitabetreuung in OSL. Dennoch hat die Stadtverwaltung Lübbenau/Spreewald noch am 20. Mai mit allen Kitaleitungen unabhängig ihrer Trägerschaft ein gemeinsames Treffen organisiert, eine einheitliche Vorgehensweise in der Stadt abgestimmt und Folgendes festgelegt:

Am Montag, dem 25. Mai, wird in Lübbenau/Spreewald der eingeschränkte Regelbetrieb noch nicht beginnen. Es sind durch die einzelnen Kitaleitungen noch die zusätzlichen Aufnahmekapazitäten zu prüfen und danach die eingehenden Anträge der Eltern zu bearbeiten. Für Lübbenau/Spreewald hat man sich auf einen Start des eingeschränkten Regelbetriebes ab Mittwoch, dem 27. Mai 2020 verständigt. Ab diesem Tag sind dann auch von allen Eltern die tägliche Bestätigung über den Gesundheitszustand des Kindes bei der morgendlichen Abgabe zu gewährleisten. Das Betreten der Einrichtung durch die Eltern bleibt weiterhin untersagt.

24.05.2020 14:57 Alter: 40 Tage

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