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25.9.2017 : 4:23 : +0000

Ansprechpartner

Frau E. Jente
Telefon: 03542 85-102
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Solidarität mit Tibet

Am 10. März wird sie wieder sichtbar vor dem Rathaus der Stadt Lübbenau/Spreewald wehen, die tibetische Nationalflagge mit ihren goldumrandeten rot-blauen Strahlen am weißen Berg vor aufgehender Sonne. Seit der Besetzung Tibets durch China steht sie für ein freies Tibet. Mit dieser Aktion der Tibet-Initiative Deutschland e.V. solidarisieren sich alljährlich über 1.200 Städte, Gemeinden und Landkreise in ganz Deutschland und hissen am 10. März auf ihren Rathäusern, öffentlichen Gebäuden und ihren Internetseiten die Flagge Tibets. Darunter sind auch viele Landeshauptstädte wie Hannover, Magdeburg, Potsdam, Saarbrücken, Stuttgart oder Wiesbaden. Seit dem Jahr 1996 und nunmehr zum 20. Mal nimmt Lübbenau/Spreewald an der Kampagne teil. Mit dem Hissen der Flagge bekräftigt die Stadt zusammen mit allen weiteren Teilnehmern der Flaggenaktion das legitime Recht des tibetischen Volkes auf Selbstbestimmung.

Fragen und Antworten
Zahlen und Fakten zu Tibet
Tibet Initiative Deutschland e.V.

„Städte für das Leben – Städte gegen die Todesstrafe”

am 30. November 2014 findet auf Initiative der Gemeinschaft Sant’Egidio wieder der internationale Aktionstag
„Städte für das Leben – Städte gegen die Todesstrafe”
gegen die Todesstrafe statt.
Seit Beginn der Kampagne wurden in den vergangenen 13 Jahren in 98 Ländern Tausende Aktionen durchgeführt, die den Einsatz für eine Welt ohne Todesstrafe und für ein Rechtssystem bekunden, das in allen Phasen und unter allen Umständen das Leben achtet. Der internationale Tag „Cities for Life” verfolgt das Ziel, einen Dialog zwischen Zivilgesellschaft und lokalen Verwaltungen herzustellen und die Bürger im Einsatz für eine gewaltfreie Welt zu bestärken. Es sind 1650 Städte, davon 70 Hauptstädte, die sich der Aktion in diesen Jahren angeschlossen haben. In Deutschland unterstützen 155 Städte die Kampagne und setzen Zeichen: Berlin beleuchtet den Rathausturm, Stuttgart organisiert Events jeweils in einem anderen Stadtviertel, Würzburg strahlt die Festung an, Leipzig läutet zu jeder vollen Stunde die Glocke im Carl-Goerdeler-Denkmal, Hamburg beleuchtet das Rathaus, viele andere kleinere und größere Städte organisierten kulturelle Veranstaltungen zu diesem Thema, um die Bevölkerung für diese Frage zu sensibilisieren. Diese Signale sind auch in einem Land von Bedeutung, das schon lange die Todesstrafe abgeschafft hat, gerade in einer Welt, die in den vergangenen Jahren von zunehmender Gewalt geprägt ist mit teilweise brutaler Grausamkeit, wie die öffentlich zur Schau gestellten Hinrichtungen.
Im Dezember 2007 hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen zum ersten Mal in der Geschichte mit großer Mehrheit eine Resolution für ein universales Moratorium der Todesstrafe verabschiedet, über die im kommenden Dezember erneut abgestimmt wird. Auch im Hinblick darauf möchte der Aktionstag ein Zeichen für eine Justiz setzen, die das Leben schützt und in verschiedensten Sprachen sagt: „No Justice without Life“.
Im Oktober dieses Jahres fanden in dieser Hinsicht zwei wichtige Tagungen in Asien statt, dem Kontinent mit den meisten Hinrichtungen. Im Parlament von Japan, das die Todesstrafe beibehält, und in Zusammenarbeit mit dem Justizministerium auf den Philippinen diskutierten auf Einladung von Sant’Egidio Vertreter von Menschenrechtsorganisationen und staatlichen Behörden über Möglichkeiten, diese Kampagne in Asien weiter zu verbreiten und die Kräfte zu unterstützen, die sich für eine Abschaffung der Todesstrafe einsetzen. Mittlerweile haben 140 Staaten der Erde die Todesstrafe ganz abgeschafft oder wenden sie in der Praxis nicht mehr an, nur eine Minderheit übt diese Praxis noch aus. 2013 wurden nach vorliegenden Erkenntnissen in 40 Staaten Todesurteile verhängt und in 22 Staaten Hinrichtungen durchgeführt. Seit Beginn des Einsatzes der Gemeinschaft Sant’Egidio gegen die Todesstrafe im Jahr 1998 hat sich das Zahlenverhältnis zwischen den Ländern mit und ohne Todesstrafe umgekehrt. Auf globaler Ebene erscheint die Tendenz zur Abschaffung der Todesstrafe mittlerweile unumkehrbar. Trotzdem ist weiterhin Aufmerksamkeit geboten, wie Diskussionen in manchen Ländern über eine Wiedereinführung der Todesstrafe zeigen. Zudem rang am 29. April 2014 der 38jährige Clayton Lockett in Oklahoma City/USA fast eine Stunde lang qualvoll mit dem Tod, bevor er an einem Herzinfarkt starb und Hilfsmaßnahmen zu spät kamen. Der nicht getestete Giftcocktail hatte zu verschiedenen Komplikationen geführt. Das stimmt nachdenklich und führt die Bedenklichkeit dieser Strafe drastisch vor Augen.
Die Gemeinschaft Sant’Egidio ist eine christliche Laienbewegung mit über 60.000 Mitgliedern in 74 Ländern der Welt, die sich für Frieden und Gerechtigkeit einsetzt. Sie engagiert sich unter Beteiligung zahlreicher Organisationen in der World Coalition against the Death Penalty im Kampf gegen die Todesstrafe und hat die Aktion „Cities for life – Städte für das Leben“ gegründet. Der 30. November wurde für den Aktionstag gewählt, weil an diesem Tag im Jahr 1786 das Großherzogtum Toskana als erster Staat der Welt Folter und Todesstrafe für abgeschafft erklärte. Für die 1998 initiierte Unterschriftenkampagne für ein Moratorium der Todesstrafe hat die Gemeinschaft Sant’Egidio bisher ca. 5,6 Millionen Unterschriften gesammelt. Außerdem pflegen Mitglieder von Sant’Egidio weltweit Hunderte von persönlichen Brieffreundschaften mit Todeskandidaten und unterstützen viele im persönlichen Einsatz.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter: http://nodeathpenalty.santegidio.org/en.aspx

Lübbenau hilft Japans Kindern

Auch Lübbenauer helfen den von Erdbeben, Tsunami und nuklearer Katastrophe betroffenen Menschen in Japan.
Auf Anregung von Pfr. i. R. Joachim Liedtke traf sich eine Vorbereitungsgruppe mit den Pfarren der Stadt, um zu überlegen, was wir in Lübbenau tun können. Herausgekommen sind zwei Aktionen.
Zum einen gestaltet Frau Mizue Liedtke in den Grundschulen der Stadt Unterrichtseinheiten mit Lübbenauer Schülern. Sie erzählt, wie die Kinder in Japan mit Erdbeben und Tsunamis umzugehen lernen. Sie kennt das alles von klein an. Sie weiß zu berichten, wie es ist, wenn das Haus schwankt und das Klavier durchs Zimmer rutscht, Gläser aus dem Regal fallen. Sie versteht es Lübbenauer Kinder mitfühlen zu lassen, wie japanische Kinder die Schrecken erleben und verarbeiten.
Danach werden Kraniche gebastelt. Sie gelten in Japan als Zeichen der Hoffnung auf Besserung bei Krankheiten und Katastrophen. Sie versprechen Heilung. Vor der Jenaplanschule steht jetzt ein Baum mit vielen kleinen Kranichen. Sie tragen Wünsche der Schüler mit sich und drücken ihre Sorge um die vom großen Unglück Betroffenen im fernen Japan aus.
Doch auch die angenehme Seite des Lebens der Kinder wird vermittelt. Lübbenauer Kinder kosten zwei der bekanntesten japanischen Snacks: Reiswaffeln mit Schokoladenüberzug und Mikadostäbchen, fein umhüllt mit Schokolade.
Zum anderen sollen die Teilnehmer und Besucher des Spreewaldmarathons einbezogen werden. Unter reger Anteilnahme der Veranstalter laufen die Vorbereitungen zu Auftritten an den verschiedenen Start- und Zielpunkten. Auf den Marktplatz in Lübbenau wird am Samstag, dem 16.April, ab 9:00 Uhr, ein Stand auf die Aktion aufmerksam machen. Sammelbüchsen bieten überall die Möglichkeit zum Spenden. Dann wird auch feststehen, wer in Japan Empfänger unserer Aktion "Lübbenau hilft" sein wird. Zu einer Schule oder einem Kindergarten wird derzeit Kontakt aufgenommen.
Für diese Aktion in Zusammenarbeit der Kirchen und der Stadt Lübbenau benötigen wir unbedingt noch Helfer.
Die Aktion wird maßgeblich von allen Schulen unterstützt, z.B.: Die Grundschüler werden die Spendenbüchsen herstellen. Die 3.Grundschule (Werner-Seelenbinder-Grundschule) startet einen Spendenlauf am 08.04.2011 (Weitere Aktionen sind in der Planung).

Pakistan - Nothilfe für Flutopfer (2010)

Die Stadt Lübbenau/Spreewald hat insgesamt 1680,56 € für die Flutopfer in Pakistan gesammelt. Diese Spende ging an die UNO-Flüchtlingshilfe.
Hintergrund:
Die schlimmste Überschwemmung, die Pakistan je erlebt hat, hat Millionen Menschen heimatlos gemacht - mehr Menschen als beim Tsunami und beim Erdbeben in Haiti zusammen.