Stadt Lübbenau/Spreewald
Staatlich anerkannter Erholungsort
Die Stadt Lübbenau/Spreewald hat die Berechtigung in Verbindung mit dem Gemeindenamen die Bezeichnung "Staatlich anerkannter Erholungsort" seit 1998 zu führen.
Lübbenau/Spreewald erfüllt alle Anerkennungsvorraussetzungen nach dem Brandenburgischen Kurortegesetz (BbgKOG).
kinetik hands
Schaustelle-Veranstaltung 2011 in Lübbenau
Am 22.10.2011 geriet fast in Vergessenheit, dass Lübbenau kein Kino mehr besitzt, denn mehr als 100 Kinobesucherinnen und Kinobesucher versammelten sich im Sitzungssaal des Rathauses, um den 100 Jahre alten Stummfilm "Der fremde Vogel" mit Asta Nielsen zu sehen.
Live musikalisch in Szene gesetzt wurde der Stummfilm von 1911 von Alexander Rex und Band. Drei junge Männer und eine junge Frau haben die idyllischen Szenen des Film, der im Spreewald spielt, mit ihren Instrumenten Geige, Schlagzeug, Keyboard und E-Gitarre dramatisch untermalt.
Das historische Kinoerlebnis wurde gekrönt durch das Abspielen des 35-mm-Filmstreifens auf zwei Vorführgeräten TK 35 von 1954. Da der Film mit 974m Länge nicht auf eine Filmrolle passte, musste eine zweite eingesetzt werden und somit auch ein zweites Vorführgerät. Gekonnt abgespielt wurde das historische Filmmaterial von Torsten Gabriel.
Bevor sich die begeisterten Besucherinnen und Besucher in die nostalgische Kinoatmosphäre vertiefen konnten, fand für Interessierte ein einstündiger Altstadtrundgang mit Gottlieb Grambauer - alias Michael Mehlow - statt, der allen Beteiligten Wissenwertes über die Altstadt "eingeknauscht" hat - wie es in Spreewälder Mundart heißt. Die abendliche, lebhafte Stadtführung, von Herrn Mehlow vorgetragen in stilechter Leinenbekleidung mit Holzschuhen in Anlehnung an Gottlieb Grambauer im Jahre 1844, wurde von den Gästen schmunzelnd genossen.
Der Lübbenauer Abend war eine der zahlreichen Veranstaltungen der AG "Städte mit historischen Stadtkernen" des Landes Brandenburg, die im Rahmen der Schaustelle stattfanden und das Thema der diesjährigen Kulturlandkampagne "Brandenburg Licht/Spiel/Haus-Moderne in Film, Kunst, Baukultur" unter der Überschrift "Bewegte Bilder - bewegte Städte" aufgegriffen hat.
Grundsteinlegung für die Erweiterung des Spreewald-Museums erfolgt
Kurz nachdem das seit Jahrzehnten leer stehende Wohnhaus am Topfmarkt 11a abgebrochen wurde, begannen bereits die Arbeiten am Neubau für die Erweiterung des Spreewald-Museums am gleichen Standort.
Am 10.08.2011 fand die Grundsteinlegung für den Museumserweiterungsbau am Topfmarkt 11a statt. Als Bauherr hielt der Landrat, Herr Sigurd Heinze, eine Rede. Auch der Bürgermeister, Herr Wenzel und der Leiter des Spreewald-Museums, Herr Heinz, kamen zu Wort.
Noch vor Ende dieses Jahres soll der moderne Neubau fertig sein. Er wird auf zwei Etagen - übereinander angeordnet - die Spreewald-Lok und einen Waggon präsentieren. Diese beiden historischen Eisenbahnexponate standen noch bis 2009 im Lokschuppen im Schlosspark. Ende des Jahres werden sie ihren festen Platz am Topfmarkt 11a haben. Das Torbogenhaus un der Museumsneubau werden mittels eines Übergangs im ersten Obergeschoss verbunden. Damit alle Etagen barrierefrei erreicht werden können, wird ein Aufzug im rückwärtigen Bereich des Torbogenhauses angebaut.
Mit dem Erweiterungsbau des Spreewald-Museums und dem "neuen Zuhause" der Spreewaldguste, wird auch der Topfmarkt um eine neue architektonische Lösung bereichert.
Städtebauförderung wurde deutlich gekürzt - eingegangene Ablösebeträge aber verbleiben in der Stadt
Das vom Bund zur Verfügung gestellte Drittel an der Städtebauförderung (Finanzierung 1/3 Bund, 1/3 Land, 1/3 Stadt) wurde kürzlich deutlich reduziert. In der Konsequenz stehen auch der Stadt Lübbenau/Spreewald folglich weniger Fördermittel in allen Städtebauförderprogrammen zur Verfügung. Dies betrifft neben den Sanierungsgebiet Lübbenau-Altstadt auch den Stadtumbau-Ost und die Soziale Stadt. Das Land Brandenburg hat die Fördermittelvergabe deshalb umstrukturiert. Es wird für Lübbenau/Spreewald nun keine separaten Fördermittel für das Sanierungsgebiet Altstadt mehr geben. Das Geld aus dem Topf des Stadtumbaus muss zukünftig auch für die Altstadt reichen. Es wäre deshalb besonders hilfreich und zielführend, wenn noch möglichst viele Eigentümerinnen und Eigentümer von der Möglichkeit Gebrauch machen würden, die Ausgleichsbeträge kurzfristig an die Stadt zu zahlen.
Zur Erinnerung: Bei Zahlung des Ablösebetrages bis zum 30.10.2011 (Zahlungseingang Stadt) werden 10% auf den errechneten Ablösebetrag erlassen! Ab dem 30.10.2011 sind es nur noch 5% Nachlass. Bisher haben deutlich mehr als 50% aller Eigentümerinnen und Eigentümer im Sanierungsgebiet den Ablösebetrag bereits gezahlt! Jeder Ablösebetrag, der noch bis zum 30.10.2011 mit 10% Abschlag an die Stadt gezahlt wird, hilft dabei, die noch geplanten Sanierungsmaßnahmen fertig zu stellen. Die Ablösebeträge, die vor Abschluss der gesamten Sanierungsmaßnahme eingehen, können nämlich in der Altstadt eingesetzt werden. Die nach Abschluss der Sanierungsmaßnahme (ca. 2014 / 2015) per Bescheid zu erhebenden Ausgleichbeträge sind dann anteilig an das Land Brandenburg zurückzuzahlen.
Informationen und Anträge auf Zahlung des Ablösebetrages erhalten Sie bei der Stadtverwaltung Lübbenau/Spreewald im Sachgebiet Planung/Beitragswesen (Frau Schulz), Telefon: 03542/85413 oder beim Sanierungsträger DSK, Frau Brandt, Telefon: 030/3116974-40 oder jeden Mittwoch in Lübbenau/Spreewald unter Telefon: 03542/85440
Goldmedaille für unsere Stadt Lübbenau/Spreewald
Mitte des Jahres besuchte die Bewertungskommision Lübbenau/Spreewald und konnte sich stilvoll mit einer Kahnfahrt in den Spreewald entführen lassen, bevor sie in die bequemen Betten des Schlosshotels sinken konnten. Am Bewertungstag konnte unsere Stadt mit seinen grünen Wohnquartieren überzeugend punkten. Klare Trümpfe waren auch das Parkpflegewerk im Schlosspark, die frisch bepflanzte Apfelallee sowie die Stück für Stück wieder entstehende Lindenallee.
Im Jubiläumsjahr des Bundeswettbewerbes "Unsere Stadt blüht auf" wurden vor hunderten begeisterten Zuschauern wieder die begehrten Medaillen für grüne und blühende Städte, für hochwertige gartenbauliche Planungen sowie hervorragendes Engagement beim Einsatz von Grün und Blumen, vergeben
GOLD für Lübbenau/Spreewald (URKUNDE)
Die Ehrung wurde vorgenommen von Julia Klöckner (Parlamentarische Staatssekretärin im Bundeslandwirtschaftsministerium), Heinz Herker (Präsident des Zentralverbandes Gartenbau), Rudolf Ley (Ministerialrat Bundesumweltministerium), Peter Siemering (Vizepräsident Deutscher Tourismusverband) und Erwin Beyer (Vorsitzender des Komitees Entente Florale Deutschland)








